Red Hat Training

A Red Hat training course is available for Red Hat JBoss Enterprise Application Platform

Installationshandbuch

JBoss Enterprise Application Platform 6.4

Für den Gebrauch mit der Red Hat JBoss Enterprise Application Platform 6

Red Hat Customer Content Services

Zusammenfassung

Bei diesem Buch handelt es sich um ein Handbuch zur Installation der Red Hat JBoss Enterprise Application Platform 6 und ihrer Patch Releases.

Kapitel 1. Produktübersicht

1.1. Über die Red Hat JBoss Enterprise Application Platform 6

Die Red Hat JBoss Enterprise Application Platform 6 (JBoss EAP 6) ist eine Middleware-Plattform, die auf offenen Standards basiert und mit der Java Enterprise Edition 6 Spezifikation konform ist. Sie integriert den JBoss Application Server 7 mit High Availability Clustering, Messaging, verteiltem Caching und anderen Technologien.
Die JBoss EAP 6 enthält eine neue, modulare Struktur, die es ermöglicht, Dienste erst bei Bedarf zu aktivieren und so den Systemstart zu beschleunigen.
Die Management-Konsole und das Management Command Line Interface machen das Bearbeiten von XML-Konfigurationsdateien überflüssig und ermöglichen die Verwendung von Skripten und die Automatisierung von Aufgaben.
Des Weiteren beinhaltet die JBoss EAP 6 APIs und Development Frameworks zur schnellen Entwicklung sicherer und skalierbarer Java EE Anwendungen.

1.2. Funktionen von JBoss EAP 6

Tabelle 1.1. JBoss EAP 6 Funktionen

Funktion Beschreibung
Java-Zertifizierung Zertifiziert für Java Enterprise Edition 6 Full Profile und Web Profile.
Managed domain - Gemanagte Domain
  • Zentralisiertes Management mehrerer Serverinstanzen und physischer Hosts, während ein Standalone Server eine einzelne Serverinstanz ermöglicht.
  • Management von Konfiguration, Deployment, Socket Bindings, Modulen, Erweiterungen und System-Propertys pro Server-Gruppe.
  • Zentralisiertes und vereinfachtes Management der Applikationssicherheit (einschließlich Security Domains).
Management-Konsole und Management-CLI Neue Interfaces stehen für das Management Ihrer Domain oder Ihres Standalone Servers bereit. Sie müssen XML-Konfigurationsdateien nicht mehr manuell bearbeiten. Das Management-CLI enthält auch einen Batch-Modus, sodass Sie Managementaufgaben per Skript automatisieren können.
Vereinfachtes Verzeichnis-Layout Das Verzeichnis modules enthält jetzt alle Servermodule der Applikation. Die gängigen und serverspezifischen lib-Verzeichnisse werden nicht länger verwendet. Die Verzeichnisse domain und standalone enthalten die Bausteine und Konfigurationsdateien für Domain bzw. Standalone Deployments.
Modularer Klassen-Lademechanismus Module können bei Bedarf geladen und entfernt werden. Dies bietet Performance- und Sicherheitsvorteile sowie schnellere Start-up- und Neustartzeiten.
Gestraffte Verwaltung von Datenquellen Datenbanktreiber werden genauso wie andere Dienste installiert. Außerdem werden Datenquellen direkt in der Management-Konsole oder dem Management-CLI erstellt.
Reduzierte und effizientere Verwendung von Ressourcen. JBoss EAP 6 benötigt weniger Systemressourcen und verwendet diese effizienter als vorherige Versionen. Neben anderen Vorteilen startet und stoppt JBoss EAP 6 schneller als JBoss EAP 5.

Kapitel 2. Einführung

2.1. Über das Red Hat Kundenportal

Das Red Hat Kundenportal ist die zentralisierte Plattform für Ressourcen rund um Red Hat Wissen und Subskriptionen. Nutzen Sie das Red Hat Kundenportal für die folgenden Aufgaben:
  • Verwaltung und Wartung von Red Hat Berechtigungen und Support-Verträgen
  • Herunterladen offiziell unterstützter Software
  • Zugriff auf Produktdokumentation und die Red Hat Knowledgebase
  • Kontakt zu Global Support Services
  • Einreichen von Fehlermeldungen zu Red Hat Produkten
Das Kundenportal ist hier verfügbar: https://access.redhat.com.

Kapitel 3. Installationsanweisungen

3.1. JBoss EAP 6 Installationsmethoden

Es gibt mehrere Installationsmöglichkeiten für die JBoss EAP 6. Jede Methode eignet sich besonders gut für bestimmte Situationen. Dieses Kapitel liefert eine kurze Übersicht zu jedem Installationstyp sowie Links zu den Abschnitten, die die betreffenden Installationsvorgänge beschreiben.

Tabelle 3.1. Installationsmethoden

Methode
Beschreibung
Anleitung
Zip-Installation
Das Zip-Archiv eignet sich zur Installation auf allen unterstützten Betriebssystemen. Sie sollten diese Methode verwenden, wenn Sie die Instanz manuell extrahieren möchten.
JAR-Installer
Der JAR-Installer kann in einer Konsole oder als grafischer ausgeführt werden. Beide Optionen bieten Schritt-für-Schritt Anleitungen für die Installation und Konfiguration der Serverinstanz. Zusätzliche Einstellungen, darunter die Quickstarts und das Maven Repository sind mit dem Installer ebenfalls möglich. Dieses ist die bevorzugte Weise der Installation der JBoss EAP 6 auf allen unterstützten Plattformen.
RPM-Installation
Die RPM-Paketmethode der Installation von JBoss EAP 6 kann mit dem RPM-Paket grafischen Installer oder mit einem Befehlszeilen-Interface installiert werden. Diese Methode eignet sich für unterstützte Installationen von Hat Enterprise Linux 5, 6 und 7.

3.2. JBoss EAP 6 Installationsvoraussetzungen

Jeder Installationsvorgang für die JBoss EAP 6 besitzt eine Reihe von Voraussetzungen. Dieser Abschnitt behandelt neben den allgemeinen Voraussetzungen auch die installationsspezifischen Voraussetzungen.

Allgemeine Voraussetzungen

ZIP-/Installer-Voraussetzungen

  • Administrationsberechtigungen für das Installationsverzeichnis.
  • Vergewissern Sie sich, dass ein unterstütztes Java Developer Kit installiert wurde.
  • Beim Microsoft Windows Server vergewissern Sie sich, dass die JAVA_HOME und PATH Umgebungsvariablen eingestellt sind, da Tastenkürzel sonst nicht funktionieren.
  • Bei Hewlett-Packard HP-UX stellen Sie bitte sicher, dass das unzip-Dienstprogramm installiert ist.

RPM-Voraussetzungen

Ab Red Hat Enterprise Linux 7 wurde der Begriff Channel durch den Begriff Repository ersetzt.
  • Registrieren Sie den Server beim Red Hat Network.
  • Vergewissern Sie sich, dass ein unterstütztes Java Developer Kit installiert wurde. Das Java Development Kit RPM muss die java-Funktion für das System bereitstellen und exportieren.
  • Subskribieren Sie die folgenden Channels, die für alle Versionen von Red Hat Enterprise Linux und alle Architekturen gelten:
    • Red Hat Enterprise Linux Server base und supplementary Software Channels/Repositoriespassend für Ihre Red Hat Enterprise Linux Version. Der supplementary Channel/Repository ist für die Installation des Java Developer Kit erforderlich.
    • JBoss Enterprise Application Platform Channel oder Repository. Einzelheiten zum passenden Channel oder Repository finden Sie unter Abschnitt 3.5, »RPM-Installation«
  • Ist die Host-Architektur ppc64 subskribieren Sie den folgenden Channel/Repository.
    • Red Hat Enterprise Linux 6 subskribieren Sie den rhel-ppc64-server-optional-6-Channel.
    • Red Hat Enterprise Linux 7 subskribieren Sie das rhel-7-for-power-server-optional-rpms-7Server-Repository.

3.3. Zip-Installation

3.3.1. Herunterladen von JBoss EAP 6 (ZIP-Installation)

Zusammenfassung

Die JBoss EAP 6 ZIP-Datei ist im Red Hat Kundenportal verfügbar. Die Installation der ZIP-Datei ist unabhängig von der Plattform. Dieses Kapitel behandelt die für den Download des Archivs notwendigen Schritte.

Prozedur 3.1. Laden Sie die ZIP-Datei herunter

  1. Öffnen Sie einen Browser und melden Sie sich beim Kundenportal unter https://access.redhat.com an.
  2. Klicken Sie auf Downloads.
  3. Klicken Sie in der Liste Produkt-Downloads auf Red Hat JBoss Enterprise Application Platform.
  4. Wählen Sie die korrekte JBoss EAP Version aus der Version-Auswahlliste.
  5. Suchen Sie Red Hat JBoss Enterprise Application Platform 6.x.x in der Liste und klicken Sie auf die Download-Option.
Ergebnis

JBoss EAP 6 wird nun auf den Zielrechner heruntergeladen und ist dann bereit für die Installation.

3.3.2. Installieren der JBoss EAP 6 (ZIP-Installation)

Zusammenfassung

Dieses Thema behandelt die Installationsschritte der JBoss EAP 6 unter Verwendung der heruntergeladenen ZIP-Datei.

Prozedur 3.2. ZIP-Dateiinstallation

  1. Verschieben Sie das ZIP-Archiv an den gewünschten Speicherort.

    Verschieben Sie die ZIP-Datei auf den Server und in das Verzeichnis, in dem Sie die JBoss EAP 6 installieren möchten. Der Benutzer, der den Server startet und stoppt, benötigt Lese- und Schreibzugriff auf das Verzeichnis.
  2. Verwenden Sie eine geeignete Applikation zur Extraktion des ZIP-Archivs in den gewünschten Speicherort.

    In einer Red Hat Enterprise Linux Umgebung verwenden Sie das unzip-Dienstprogramm, um die Inhalte des ZIP-Archivs zu extrahieren.
    In einer Microsoft Windows Umgebung rechts-klicken Sie auf die Datei und wählen Sie Extract All.
    In einer Hewlett-Packard HP-UX Umgebung verwenden Sie das unzip-Dienstprogramm, um die Inhalte des ZIP-Archivs zu extrahieren.
Ergebnis

Die JBoss EAP 6 wurde erfolgreich installiert. Das durch Extraktion des ZIP-Archivs erstellte Verzeichnis ist das Verzeichnis der obersten Ebene für den Server. Dies ist EAP_HOME.

3.3.3. Deinstallation der JBoss EAP 6 (Zip Installation)

Voraussetzungen

Erstellen Sie ein Back-up aller modifizierten Konfigurationsdateien und Deployments, die später wiederverwendet werden können.

Zusammenfassung

Dieser Abschnitt behandelt die erforderlichen Schritte für eine Deinstallation der Zip-Installation der JBoss EAP 6.

Prozedur 3.3. Deinstallation der JBoss EAP 6 (Zip Installation)

  1. Gehen Sie zum Verzeichnis in dem Sie den JBoss EAP 6 Ordner aus der Zip-Datei extrahiert haben.
  2. Löschen Sie das Installationsverzeichnis.

    Die JBoss EAP 6 installiert ein einzelnes Verzeichnis, wenn Sie die Zip-Installationsmethode verwenden. Löschen Sie das Installationsverzeichnis, um die JBoss EAP 6 zu deinstallieren.
  3. Optional: Löschung eventueller Initialisierungsskripte, die Sie erstellt haben.

    Falls Sie Initialiserungsskripte oder andere von der JBoss EAP 6 abhängige Skripte auf Ihrem Computer installiert haben, löschen Sie diese.
Ergebnis

Die JBoss EAP 6 wurde vom Server deinstalliert.

3.4. Installer

3.4.1. Herunterladen von JBoss EAP 6 (Installer)

Zusammenfassung

Das JBoss EAP 6 Installer Archiv ist im Red Hat Kundenportal verfügbar. Das .jar-Archiv kann sowohl zur Ausführung des grafischen als auch des textbasierten Installers verwendet werden. Der Installer ist die bevorzugte Weise zur Installation der JBoss EAP 6 auf allen unterstützten Plattformen. Dieses Thema behandelt die für den Download des Archivs notwendigen Schritte.

Prozedur 3.4. Download des Installers

  1. Öffnen Sie einen Browser und melden Sie sich beim Kundenportal unter https://access.redhat.com an.
  2. Klicken Sie auf Downloads.
  3. Klicken Sie in der Liste Produkt-Downloads auf Red Hat JBoss Enterprise Application Platform.
  4. Wählen Sie die korrekte JBoss EAP Version aus der Version-Auswahlliste.
  5. Suchen Sie Red Hat JBoss Enterprise Application Platform 6.x.x Installer in der Liste und klicken Sie auf die Download-Option.
Ergebnis

JBoss EAP 6 wird nun auf den Zielrechner heruntergeladen und ist dann bereit für die Installation.

3.4.2. Ausführen des JBoss EAP Installationsprogramms

Das JBoss EAP Installationsprogramm kann entweder im grafischen oder im textbasierten Modus ausgeführt werden. Dieses Thema behandelt den Befehl, der zur Ausführung des Installationsprogramms im grafischen Modus notwendig ist.

Prozedur 3.5. Ausführen des JBoss EAP Installationsprogramms

  1. Öffnen Sie ein Terminal und navigieren Sie zu dem Verzeichnis, welches das heruntergeladene Installationsprogramm-JAR enthält.
  2. Geben Sie den folgenden Befehl ein:
    java -jar jboss-eap-6.x.x-installer.jar
  3. Folgen Sie den Anweisungen in der nachstehenden Tabelle.

Tabelle 3.2. Bildschirme des JBoss EAP Installationsprogramms

Bildschirmname
Wann angezeigt
Beschreibung
Immer
Wählen Sie die gewünschte Sprache für das Installationsprogramm und klicken Sie auf OK.
Immer
Die Endnutzervereinbarung für Red Hat JBoss Middleware.
Wählen Sie „I accept the terms of this license agreement“ und klicken Sie auf Next.
Immer
Wählen Sie den Installationspfad für JBoss EAP und klicken Sie auf Next. Sie werden dazu aufgefordert, das neue Verzeichnis anzulegen, oder, falls es bereits existiert, das genannte Verzeichnis zu ersetzen.
Immer
Wählen Sie die zu installierenden Pakete. Erforderliche Pakete können nicht abgewählt werden.
Immer
Erstellen Sie einen administrativen Benutzer und weisen Sie ein Passwort zu. Das Passwort muss aus mindestens acht Zeichen, einem Buchstaben, einer Ziffer und einem Sonderzeichen bestehen. Klicken Sie dann auf Next.
Immer
Installieren Sie die Quickstart-Beispiele. Falls Sie diese installieren möchten, klicken Sie auf Yes und wählen Sie einen Installationspfad. Falls nicht, klicken Sie auf No. Klicken Sie anschließend auf Next.
Falls Sie die Quickstart-Beispiele installieren möchten
Ein öffentlich verfügbares Maven-Repository steht für die Quickstarts zur Verfügung. Die Standardeinstellungen konfigurieren Ihre Installation automatisch zur Verwendung dieses Repositorys. Dies ist die einfachste Methode zur Ausführung der Quickstarts. Falls Sie es vorziehen, können Sie auch den Pfad zu einem lokal installierten Repository angeben. Geben Sie einen Pfad an, falls Ihre Maven-Konfigurationsdatei sich nicht am standardmäßigen Speicherort befindet.
Immer
Legen Sie fest, ob die Installation die standardmäßigen Port Bindings verwendet, konfigurieren Sie andernfalls benutzerdefinierte Port Bindings oder Port Offsets für alle standardmäßigen Bindings. Falls Sie benutzerdefinierte Bindings festlegen, wählen Sie, ob die Ports für den Standalone-Modus, den Domain-Modus oder beides konfiguriert werden sollen. Falls Sie Port Offsets konfigurieren möchten, wählen Sie den gewünschten Offset. Klicken Sie anschließend auf Next.
Falls Sie benutzerdefinierte Port Bindings für den Standalone Modus konfigurieren möchten
Konfigurieren Sie die Ports und die System-Propertys für die verschiedenen Standalone-Modi und klicken Sie anschließend auf Next.
Falls Sie benutzerdefinierte Port Bindings für den Domain-Modus konfigurieren möchten
Konfigurieren Sie die Ports und die System-Propertys für die verschiedenen Domain-Modi und klicken Sie anschließend auf Next.
Immer
Wählen Sie die bevorzugte Startoption, die nach Abschluss des Installationsvorgangs angewendet werden soll. Klicken Sie anschließend auf Next.
Immer
Wählen Sie Yes, um Protokollebenen zu konfigurieren, oder No, um diese Konfiguration zu überspringen. Klicken Sie anschließend auf Next.
Immer
Wählen Sie Perform default configuration zur Installation der Standardkonfiguration. Wählen Sie Perform advanced configuration, um aus einer Liste von erweiterten Konfigurationsoptionen zu wählen. Erweiterte Optionen können auch nach der Installation konfiguriert werden. Klicken Sie dann Next.
Falls Sie einen Passwort-Vault in der erweiterten Konfiguration der Laufzeitumgebung installieren
Konfigurieren Sie einen Passwort-Vault zur Aufbewahrung Ihrer vertraulichen Passwörter in einem verschlüsselten Schlüsselspeicher und klicken Sie auf Next. Weitere Informationen finden Sie im: Administrations- und Konfigurationshandbuch, "Mask the Keystore Password and Initialize the Password Vault"
Falls Sie SSL-Sicherheit in der erweiterten Konfiguration der Laufzeitumgebung aktivieren
Konfigurieren Sie einen SSL Keystore zur Sicherung der EAP Management-Interfaces. Klicken Sie anschließend auf Next. Siehe "Generate a SSL Encryption Key and Certificate" im Sicherheitshandbuch.

Warnung

Red Hat empfiehlt, dass Sie SSL zu Gunsten von TLSv1.1 oder TLSv1.2 in allen betroffenen Paketen deaktivieren.
Falls Sie LDAP-Konfiguration in der erweiterten Konfiguration der Laufzeitumgebung aktivieren
Aktivieren Sie die LDAP-Authentifizierung zur Verwendung eines LDAP Directory Servers als Authentifizierungsquelle für die Management-Konsole, das Management-CLI oder die Management-API. Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf Next. Siehe "Use LDAP to Authenticate to the Management Interfaces" im Administrations- und Konfigurationshandbuch für weitere Informationen.
Falls Sie den Infinispan-Cache in der erweiterten Konfiguration der Laufzeitumgebung installieren
Erstellen Sie einen Infinispan-Cache zur Verwaltung von gecachten Daten. Geben Sie einen Infinispan-Namen an, konfigurieren Sie die anderen Felder und klicken Sie auf Next. Siehe Kapitel 14 "Infinispan" im Administrations- und Konfigurationshandbuch für weitere Informationen.
Falls Sie den eine Sicherheits-Domain in der erweiterten Konfiguration der Laufzeitumgebung hinzufügen
Konfigurieren Sie eine Sicherheits-Domain, um die Dienste von PicketBox in eine JBoss EAP Serverinstanz zu integrieren. Die meisten Felder sind bereits mit Standardwerten ausgefüllt und erfordern keine Änderung. Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf Next. Siehe "Security Domains" im Administrations- und Konfigurationshandbuch für weitere Informationen.
Falls Sie einen JDBC-Treiber in der erweiterten Konfiguration der Laufzeitumgebung installieren
Installieren und konfigurieren Sie einen JDBC-Treiber, um Ihren Anwendungscode in die jeweilige Datenbanksprache zu konvertieren. Wählen Sie den richtigen Treiber aus der Liste der unterstützten Treiber aus, die in der Auswahlliste „Driver Vendor” erscheinen. Siehe Kapitel 6 "Datasource Management" im Administrations- und Konfigurationshandbuch für weitere Informationen.
Falls Sie eine Datenquelle in der erweiterten Konfiguration der Laufzeitumgebung installieren
Konfigurieren Sie eine Datenquelle, die von Anwendungen verwendet werden kann. Geben Sie den Namen der Datenquelle an, konfigurieren Sie die anderen Felder und klicken Sie auf Next. Siehe "Datasource Configuration" im Administrations- und Konfigurationshandbuch für weitere Informationen.
Immer
Überprüfen Sie Ihre Auswahlen und klicken Sie auf Next.
Immer
Sobald der Installationsvorgang abgeschlossen ist, klicken Sie auf Next.
Immer
Wenn der Vorgang abgeschlossen ist, klicken Sie auf Next.
Immer
Wählen Sie, ob Shortcuts angelegt werden sollen und wie diese zu konfigurieren sind. Nur alphanumerische Zeichen sind gestattet, mit Ausnahme der '-' und '_' Zeichen. Nur bei Microsoft Windows sind auch die '/' und '\' Zeichen gestattet. Klicken Sie anschließend auf Next.
Immer
Klicken Sie auf Generate installation script and properties file, falls Sie die gewählten Installationsoptionen festhalten möchten. Klicken Sie abschließend auf Done.
Die Installation ist nun abgeschlossen.
Ergebnis

Die Installation ist beendet und JBoss EAP 6 ist auf Ihrem Zielrechner installiert.

3.4.3. Deinstallation der JBoss EAP 6 (Installer)

Zusammenfassung

Dieses Thema behandelt die erforderlichen Schritte für die Deinstallation der JBoss EAP 6, wenn diese entweder mit einem grafischen oder einem textbasierten Installer installiert wurde.

Prozedur 3.6. Deinstallation der JBoss EAP 6 (grafische Installation)

  1. Während der Installation der JBoss EAP 6 wurde ein Verzeichnis namens Uninstaller an dem Zielrechner, an dem Sie die JBoss EAP 6 installiert haben, erstellt. Dieses Verzeichnis enthält eine Datei namens uninstaller.jar. Navigieren Sie in einem Befehlszeilenfenster zu diesem Verzeichnis.
  2. Starten Sie den GUI-Deinstaller durch Ausführung des folgenden Befehls:
    java -jar uninstaller.jar
  3. Die Ausführung des Befehls startet den grafischen Installer, wie in der nachfolgenden Abbildung dargestellt. Markieren Sie das Kästchen, falls Sie das JBoss EAP 6 Installationsverzeichnis löschen möchten.
    Deinstallation von JBoss EAP 6 mittels des grafischen Installers

    Abbildung 3.1. Deinstallation von JBoss EAP 6 mittels des grafischen Installers

  4. Drücken Sie die Schaltfläche Uninstall, um den Deinstallationsvorgang zu starten.
  5. Wenn der Deinstallationsvorgang beendet ist, drücken Sie die Schaltfläche Quit, um den Deinstaller zu beenden.
  6. Nach der erfolgreichen Deinstallation können Sie das Uninstaller-Verzeichnis manuell von dem Speicherort entfernen, von dem aus Sie es gestartet haben.

Prozedur 3.7. Textbasierter Deinstallationsprozess

  1. Navigieren Sie in einer Konsole zum während des Installationsvorgangs erstellten Uninstaller-Verzeichnis. Sie finden dieses eine Ebene über EAP_HOME.
  2. Starten Sie den textbasierten Deinstaller durch Ausführung des folgenden Befehls:
    java -jar uninstaller.jar -console
  3. Befolgen Sie die Schritte zur Deinstallation der JBoss EAP 6.
Ergebnis:

Die JBoss EAP 6 wurde von Ihrem Server deinstalliert.

3.5. RPM-Installation

3.5.1. Über die JBoss EAP 6 Software Channels

Die Installation der JBoss EAP 6 mittels RPM erfordert eine Subskription mehrerer Red Hat Network Software-Channels. Eine Subskription sowohl der Basissoftware des Red Hat Enterprise Linux Server und ein spezifischer JBoss EAP 6 Channel sind erforderlich.

Anmerkung

Ab Red Hat Enterprise Linux 7 wurde der Begriff Channel durch den Begriff Repository ersetzt. In dieser Anleitung wird nur der Begriff channel verwendet.
Bis zu JBoss EAP 6.3.2 wird die Wahl des JBoss EAP Channels nur durch die Red Hat Enterprise Linux Version und die Hardware-Architektur bestimmt. Der aktuelle Channel, eine Subskription hiervon, liefert die aktuellste Release der JBoss EAP.
Ab der JBoss EAP 6.3.3 können Sie entweder den aktuellen JBoss EAP Channel oder einen Neben-Channel subskribieren, der eine spezifische Nebenversion und alle that provides a specific minor release and all notwendigen Patches bereitstellt. Dies gestattet es Ihnen dieselbe Nebenversion der JBoss EAP 6 beizubehalten und gleichzeitig auf dem neuesten Stand hinsichtlich der kritischen Sicherheits-Patches zu sein.

3.5.2. JBoss EAP Channel Namenskonvention

Die Namenskonvention für den aktuellen Channel is jbappplatform-6-<ARCHITECTURE>-server-6-rpm. Die Installation von JBoss EAP 6.3.2 auf einer x86_64 Architektur und Red Hat Enterprise Linux 6 würden eine Subskription des jbappplatform-6-x86_64-server-6-rpm-Channel erfordern.
Die Namenskonvention des Nebenversions-Channels für Red Hat Enterprise Linux 5 und Red Hat Enterprise Linux 6 ist jbappplatform-<EAP_VERSION>-<ARCHITECTURE>-server-<RHEL_VERSION>-rpm.
Die Namenskonvention des Nebenversions-Channels für Red Hat Enterprise Linux 7 is jb-eap-<EAP_VERSION>-for-rhel-7-server-rpms für die x86_64 Architektur und jb-eap-<EAP_VERSION>-for-rhel-7-for-power-rpms für die ppc64 Architektur
EAP_VERSION
Dies ist die Haupt- und Nebenversion der JBoss EAP. Ein EAP_VERSION-Wert von 6.3 installiert JBoss EAP 6.3, während ein Wert von 6 die JBoss EAP 6 installiert.
ARCHITECTURE
Dies ist entweder i386, x86_64 oder ppc.
RHEL_VERSION
Dies ist entweder 5 für Red Hat Enterprise Linux 5, 6 für Red Hat Enterprise Linux 6 oder 7 für Red Hat Enterprise Linux 7.

3.5.3. Subskription des aktuellen JBoss EAP 6 Channel

Der Subskriptionsbefehl hängt von der Registrierungsmethode - Red Hat Network Classic oder Red Hat Subscription Manager ab.
Für RHN Classic geben Sie den folgenden Befehl ein.
rhn-channel --add -c jbappplatform-6-x86_64-server-6-rpm
Für Red Hat Subscription Manager geben Sie den folgenden Befehl ein.
subscription-manager repos --enable=jb-eap-6-for-rhel-6-server-rpms

3.5.4. Subskription des JBoss EAP 6 Neben-Channels

Der Subskriptionsbefehl hängt von der Registrierungsmethode - Red Hat Network Classic oder Red Hat Subscription Manager ab.
Für RHN Classic geben Sie den folgenden Befehl ein.
rhn-channel --add -c jbappplatform-6.3-x86_64-server-6-rpm
Für Red Hat Subscription Manager geben Sie den folgenden Befehl ein.
subscription-manager repos --enable=jb-eap-6.3-for-rhel-6-server-rpms

3.5.5. Support für den Wechsel von Subskriptions-Channels

Über die Lebensdauer einer JBoss EAP 6.3.3 (oder höher) Installation möchten Sie möglicherweise die Software-Subskription von einem JBoss EAP Channel zu einem anderen ändern. Der Wechsel von Channels wird unterstützt, unterliegt aber den folgenden Bedingungen.
Wechsel vom aktuellen Channel zu einem Neben-Channel
Unterstützt beim Wechsel zum aktuellsten Neben-Channel.
Wechsel von einem aktuellen Neben-Channel zu einem anderen Neben-Channel
Unterstützt beim Wechsel zur nächsten Nebenversion der JBoss EAP. Zum Beispiel beim Wechsel von JBoss EAP 6.3 zu JBoss EAP 6.4 wird unterstützt, aber von JBoss EAP 6.3 zu JBoss EAP 6.5 wird nicht unterstützt.
Wechsel von einem Neben-Channel zum aktuellen Channel
Unterstützt beim Wechsel vom aktuellsten Neben-Channel.

3.5.6. Wechsel vom aktuellen Channel zu einem Neben-Channel

Führen Sie diesen Vorgang aus, wenn ein Red Hat Enterprise Linux System beim current Channel subskribiert ist und Sie stattdessen zum minor Channel wechseln möchten. Sie stellen dadurch sicher, dass das System nur Aktualisierungen der JBoss EAP 6.3 RPMs erhält und nicht auf eine höhere Version aktualisiert wird.
Für Red Hat Classic geben Sie die folgenden Befehle ein, um die Subskription zum current-Channel zu beenden und stattdessen den minor-Channel zu subskribieren.
rhn-channel --remove -c jbappplatform-6-x86_64-server-6-rpm
rhn-channel --add -c jbappplatform-6.3-x86_64-server-6-rpm
Für den Red Hat Subscription Manager geben Sie die folgenden Befehle ein, um die Subskription zum current-Channel zu beenden und stattdessen den minor-Channel zu subskribieren.
subscription-manager repos --disable=jb-eap-6-for-rhel-6-server-rpms --enable=jb-eap-6.3-for-rhel-6-server-rpms

3.5.7. Installation der JBoss EAP 6 (grafische RPM Installation)

Zusammenfassung

Die grafische RPM-Paketmethode zur Installation von JBoss EAP 6 ist verfügbar für Red Hat Enterprise Linux 5 und Red Hat Enterprise Linux 6. Dieses Thema behandelt die notwendigen Schritte zur Fertigstellung der Installation.

Prozedur 3.8. Installation der JBoss EAP 6 (grafische RPM Installation)

Verwenden Sie PackageKit für die grafische Installation der JBoss EAP 6 auf Ihrem Zielrechner.
  1. Starten Sie PackageKit.

    Bei PackageKit handelt es sich um eine Open-Source-Software zur Paketverwaltung, die als Teil von Red Hat Enterprise Linux installiert ist. Starten Sie auf dem Zielrechner PackageKit, indem Sie SystemAdministrationAdd/Remove Software wählen.
  2. Geben Sie
    jboss-eap6
    in das Suchfeld ein und drücken Sie dann die Find-Schaltfläche. Im Ergebnisfeld erscheint das JBoss EAP 6 Paket.
  3. Wählen Sie das JBoss EAP 6 Paket und drücken Sie die Apply-Schaltfläche. Siehe Abbildung unten.
    JBoss EAP 6 PackageKit Installation

    Abbildung 3.2. JBoss EAP 6 PackageKit Installation

  4. Befolgen Sie restlichen Installationsschritte für die JBoss EAP 6 auf Ihrem Zielrechner.
Ergebnis

Die Installation ist beendet und JBoss EAP 6 ist auf Ihrem Zielrechner installiert.

3.5.8. Installation der JBoss EAP 6 (textbasierte RPM-Installation)

Zusammenfassung

Die grafische RPM-Paketmethode der Installation von JBoss EAP 6 eignet sich für Red Hat Enterprise Linux 5, Red Hat Enterprise Linux 6 und Red Hat Enterprise Linux 7. Dieses Thema behandelt die notwendigen Schritte für die Installation einer Instanz mittels Befehlszeile.

Prozedur 3.9. Textbasierte Installationsschritte

Greifen Sie auf das RPM-Paket zu und installieren Sie es mittels der YUM-Installation via Red Hat Network.
  1. Installieren Sie das RPM-Paket durch Verwendung von YUM und des Red Hat Network

    Verwenden Sie YUM zur Installation des standardmäßigen JBoss EAP 6 Gruppenpakets, indem Sie den groupinstall-Befehl verwenden.
    [user@host ~]$ yum groupinstall jboss-eap6
  2. Konfigurieren Sie die init-Optionen.

    Die RPM-Installation enthält init-Skripts für den Launch des Servers. Die Konfiguration für die init-Skripts befindet sich in mehreren zusätzlichen Dateien. Weitere Informationen zu diesen Dateien und den Optionen finden Sie unter Abschnitt A.4, » Konfigurationsdateien für die RPM-Installation der JBoss EAP 6«.
Ergebnis

Die Installation ist abgeschlossen. Der standardmäßige EAP_HOME-Pfad für die RPM-Installation ist /usr/share/jbossas. Unter Abschnitt A.3, »RPM-Paketliste für die JBoss EAP 6« finden Sie eine vollständige Liste aller installierten Pakete.

3.6. Automatisierte Installation

3.6.1. Installation mehrerer Instanzen der JBoss EAP 6 (Installer)

Voraussetzungen

Zusammenfassung

Mehrere identische Instanzen der JBoss EAP 6 können mit einem automatisierten Installationsskript installiert werden, das während des Installationsvorgangs mittels dem grafischen oder dem textbasierten Installer generiert wird. Dieses Thema behandelt die Installationsschritte für die JBoss EAP 6 mittels generiertem Skript.

Prozedur 3.10. Automatisierte Installation

  • Führen Sie zur Installation der JBoss EAP 6 mittels automatisiertem Installationsskript den folgenden Befehl in einer Befehlszeile aus:
    java -jar jboss-eap-6.x.x-installer.jar auto.xml

    Anmerkung

    Bei der Verwendung eines automatisierten Installationsskripts (auto.xml) zur automatisierten Installation generiert der Installer standardmäßig ein Prompt zur Eingabe aller Passwörter.
Ergebnis

Eine identische Instanz der JBoss EAP 6 wurde basierend auf dem automatisierten Installationsskript installiert.

3.6.2. Verwenden des automatisierten Installationsskripts (auto.xml) von anderen Quellen zur Installation von JBoss EAP 6

Das Installationsprogramm kann das automatisierte Installationsskript (auto.xml) von jedem Speicherort im Netzwerk verwenden, unabhängig davon, wo es ausgeführt wird. Somit kann sich das Installationsprogramm (jboss-eap-6.x.x-installer.jar) und das automatisierte Installationsskript (auto.xml) auf verschiedenen Rechnern befinden. Dieses Thema behandelt die notwendigen Schritte zur automatisierten Installation von JBoss EAP 6 von einem anderen Speicherort auf dem Netzwerk.
  • Geben Sie in einem Terminal einen der folgenden Befehle ein, um das automatisierte Installationsskript (an einem anderen Speicherort im Netzwerk) zu Ihrem derzeitigen Netzwerkstandort anzugeben:
    java -jar jboss-eap-6.x.x-installer.jar http://network-host/auto.xml (For HTTP)
    java -jar jboss-eap-6.x.x-installer.jar ftp://network-host/auto.xml (für FTP)
Ergebnis

JBoss EAP 6 wurde auf Ihrem Rechner installiert.

3.7. Automatisierte Installationsverfahren

3.7.1. Über automatisierte Installationsverfahren

Voraussetzungen

Führen Sie das Installationsprogramm aus und generieren Sie ein automatisiertes Installationsskript mithilfe des grafischen oder textbasierten Installationsprogramms: Abschnitt 3.4.2, »Ausführen des JBoss EAP Installationsprogramms«

Zusammenfassung

Es gibt zwei Herangehensweisen zur automatisierten Installation von JBoss EAP 6, die beide das automatisierte Installationsskript verwenden, das vom Installationsprogramm generiert wird:

  • Bei der ersten Methode werden alle Schlüssel/Passwort-Werte, die während der automatisierten Installation notwendig sind, in der Variablendatei der automatisierten Installation angegeben.
  • Bei der zweiten Methode werden die Schlüssel/Passwort-Werte während der Installation angegeben.

3.7.2. Installieren von JBoss EAP 6 durch Vordefinieren von Schlüssel/Passwort-Werten in der Variablendatei zur automatisierten Installation

Das folgende Verfahren installiert JBoss EAP 6 automatisiert, indem die Schlüssel/Passwort-Werte in der Variablendatei zur automatischen Installation vordefiniert werden.

Prozedur 3.11.

  1. Geben Sie die Schlüsselwerte in der Variablendatei an.

    Das JBoss EAP 6 Installationsprogramm erstellt ein Skript und eine Variablendatei zur automatisierten Installation. Die Variablendatei enthält eine Liste mit Schlüssel/Passwort-Parametern, die zur automatisierten Installation notwendig sind. Um diese Schlüsselwerte anzugeben, öffnen Sie die Variablendatei. Geben Sie einen gültigen Schlüssel/Passwort-Wert für jeden Schlüsselparameter ein. Zum Beispiel:
    adminPassword = password#2
    vault.keystorepwd = vaultkeystorepw
    ssl.password = user12345
  2. Führen Sie das Installationsprogramm mit dem Argument „variablefile filename“ aus, um die automatisierte Installation zu beginnen.

    Sie können die voll automatisierte EAP-Installation beginnen, indem Sie das Installationsprogramm mit dem Argument „variablefile auto.xml.variables“ ausführen. Dieses Argument übergibt die Schlüssel/Passwort-Werte aus der Variablendatei (Schritt 1) an das Installationsprogramm. Um den voll automatisierten Installationsvorgang zu starten, öffnen Sie ein Terminal und geben Sie den folgenden Befehl mit den relevanten Dateinamen ein:
    java -jar jboss-eap-6.x.x-installer.jar auto.xml -variablefile auto.xml.variables
Ergebnis

JBoss EAP 6 wurde auf Ihrem Rechner installiert.

3.7.3. Automatisierte Installation von JBoss EAP 6 mit Angabe von Schlüssel/Passwort-Werten während der Installation

Das folgende Verfahren installiert JBoss EAP 6 automatisiert, indem die Schlüssel/Passwort-Werte während der Installation angegeben werden.

Prozedur 3.12.

  • Führen Sie das Installationsprogramm mit dem variable-Argument aus

    Sie können eine automatisierte Installation starten, indem Sie das Installationsprogramm mit dem variables-Argument ausführen und dazu eine Variablenliste angeben. Dieses variables-Argument hilft Ihnen dabei, Variablen zusammen mit den Schlüssel/Passwort-Werten während der Installation zu definieren. Um den Installationsvorgang zu starten, öffnen Sie ein Terminal und geben Sie den folgenden Befehl mit den relevanten Dateinamen ein:
    java -jar jboss-eap-6.x.x-installer.jar auto.xml -variables adminPassword=password#2,vault.keystorepwd=vaultkeystorepw,ssl.password=user12345

    Anmerkung

    Es ist wichtig, die Variablennamen (adminPassword, keystorepwd und ssl.password) ohne Leerstellen anzugeben, um die Installation erfolgreich durchzuführen.

3.8. Installieren nativer Komponenten und Dienstprogramme

Native Komponenten sind optionale Komponenten, die für ein bestimmtes Betriebssystem und eine bestimmte Architektur optimiert und kompiliert wurden. In einigen Fällen kann die Verwendung nativer Komponenten zu Performance-Steigerung führen. Zu den nativen Komponenten gehört die native Unterstützung für HornetQ (AIO) und die native Tomcat-Library. Weitere Informationen finden Sie unter Abschnitt 3.9.2, »Konfiguration der JBoss EAP 6 als Dienst in Red Hat Enterprise Linux (Zip, Installer)« und dem Jsvc-Abschnitt des Administrations- und Konfigurationshandbuchs.
Native Dienstprogramme sind optionale Dienstprogramme, die spezifisch für jedes der unterstützten Betriebssysteme und Architekturen sind. Dazu gehören Skripte und Dienstprogramme für die Installation der JBoss EAP als einen Dienst in Ihrem Betriebssystem und die Generierung von SSL-Schlüsseln und Zertifikaten.
Zusätzlich zu nativen Komponenten und nativen Dienstprogrammen werden Webserver Connector Natives für das Load Balancing und das Clustering eingesetzt. Siehe Administration and Configuration Guide für Informationen über die Konfiguration von Webserver Connector Natives.

3.8.1. Installieren nativer Komponenten und nativer Dienstprogramme (Zip, Installer)

Voraussetzungen

  • Installation der JBoss EAP 6 mittels der Zip-Installation, dem grafischen Installationsprogramm oder dem textbasierten Installationsprogramm
  • Zugriff auf das Management-CLI oder die Management-Konsole für den JBoss EAP 6 Server. Siehe Launch the Management-CLI oder Log in to the Management Console im Administration and Configuration Guide.
  • Für native Komponenten:
    • Vergewissern Sie sich in Red Hat Enterprise Linux 6 und 7 Umgebungen, dass die Apache Portability Runtime (APR) und OpenSSL-Librarys installiert sind. Falls Sie beabsichtigen, die native Tomcat-Library zu verwenden, die Teil der nativen JBoss EAP Komponenten ist, muss vor der Installation das Betriebssystempaket tomcatjss entfernt werden.
    • In einer HP-UX-Umgebung muss OpenSSL installiert sein.

Prozedur 3.13. Herunterladen und Installieren von nativen Komponenten

  1. Laden Sie das Paket nativer Komponenten für Ihr Betriebssystem und Ihre Architektur vom Red Hat Kundenportal herunter. Sie können die Pakete von demselben Speicherort beziehen, der in Abschnitt 3.3.1, »Herunterladen von JBoss EAP 6 (ZIP-Installation)« angegeben ist.
  2. Entpacken Sie das heruntergeladene Zip-Archiv der nativen Komponenten in Ihrer JBoss EAP 6 Installation.
    Sie können das erfolgreiche Entpacken des Archivs kontrollieren, indem Sie überprüfen, ob ein neuer Ordner für Ihr Betriebssystem und Ihre Architektur in EAP_HOME/modules/system/layers/base/org/jboss/as/web/main/lib/ angelegt wurde.
  3. Aktivieren Sie mithilfe des Management-CLI die nativen Komponenten für das Web-Subsystem, indem Sie den folgenden Befehl ausführen:
    [standalone@localhost:9999 /] /subsystem=web:write-attribute(name=native,value=true)
  4. Starten Sie den JBoss EAP 6 Server neu, um die Änderungen anzuwenden.

Prozedur 3.14. Herunterladen und Installieren von nativen Dienstprogrammen

  1. Laden Sie das Paket nativer Dienstprogramme für Ihr Betriebssystem und Ihre Architektur vom Red Hat Kundenportal herunter. Sie können die Pakete von demselben Speicherort beziehen, der in Abschnitt 3.3.1, »Herunterladen von JBoss EAP 6 (ZIP-Installation)« angegeben ist.
  2. Entpacken Sie das heruntergeladene Zip-Archiv der nativen Komponenten in Ihrer JBoss EAP 6 Installation.
    Sie können das erfolgreiche Entpacken kontrollieren, indem Sie überprüfen, ob es ein native-Verzeichnis in EAP_HOME/modules/system/layers/base/ gibt.
  3. In der JBoss EAP Dokumentationsreihe und im Red Hat Kundenportal finden Sie Verfahren zur Konfiguration bestimmter Funktionen der nativen Dienstprogramme.

3.8.2. Installieren nativer Komponenten und nativer Dienstprogramme (RPM-Installation)

Sie können nur dann die RPM-Installationsmethode zur Installation von nativen Komponenten, Dienstprogrammen und zugehörigen Abhängigkeiten verwenden, wenn Sie die EAP mithilfe der RPM-Installationsmethode installiert haben. Die RPM-Paketmethode zur Installation von nativen Komponenten und Dienstprogrammen ist geeignet für Red Hat Enterprise Linux 5, 6 und 7. Dieses Thema behandelt die notwendigen Schritte für die Installation von nativen Komponenten und Dienstprogrammen mithilfe der Befehlszeile.

Prozedur 3.15. Installieren nativer Komponenten und nativer Dienstprogramme

  1. Installieren nativer Komponenten und nativer Dienstprogramme

    Führen Sie den folgenden Befehl aus, um native Komponenten und Dienstprogramme in Red Hat Enterprise Linux 5, 6 und 7 (einschließlich Abhängigkeiten) zu installieren. Verwenden Sie dabei Ihren administrativen Account und ersetzen Sie package_name durch den Namen der nativen Komponente, die Sie installieren möchten:
    yum install package_name
    Sie können die folgenden nativen Komponenten installieren: mod_cluster-native, mod_jk, mod_rt, mod_snmp, apache-commons-daemon-jsvc-eap6, httpd, httpd-devel, jbossas-hornetq-native, jbossas-jbossweb-native.

    Wichtig

    Die nativen Komponenten jbossas-hornetq-native und jbossas-jbossweb-native werden standardmäßig installiert, wenn Sie den Befehl yum groupinstall jboss-eap6 ausführen, um JBoss EAP 6 Gruppenpakete zu installieren. Falls Sie Abschnitt 3.5.7, »Installation der JBoss EAP 6 (grafische RPM Installation)« oder Abschnitt 3.5.8, »Installation der JBoss EAP 6 (textbasierte RPM-Installation)« zur JBoss EAP 6 Installation verwendet haben, brauchen Sie jbossas-hornetq-native und jbossas-jbossweb-native nicht zu installieren.

    Anmerkung

    Es ist wichtig, den korrekten Paketnamen anzugeben, um eine bestimmte native Komponente zu installieren. Bei der Angabe von Paketnamen muss die Groß- und Kleinschreibung beachtet werden. In Red Hat Enterprise Linux 7 lautet der Name des httpd-Pakets httpd22. Daher muss das Paket httpd durch httpd22 ersetzt werden, wenn Sie den Befehl yum install package_name ausführen, um einen Apache HTTP Server in Red Hat Enterprise Linux 7 zu installieren.
  2. Neustarten des Servers

    Starten Sie den JBoss EAP 6 Server neu, um die Änderungen anzuwenden.

3.9. Dienstkonfiguration

3.9.1. Konfiguration der JBoss EAP 6 als Dienst in Red Hat Enterprise Linux (RPM-Methode)

Voraussetzungen

Zusammenfassung

Verwenden Sie folgende Vorgehensweise zur Installation der JBoss EAP 6 als Dienst auf Red Hat Enterprise Linux, wenn die Installation mittels der RHN (RPM) Methode erfolgt.

Prozedur 3.16. Installation der JBoss EAP 6 als Dienst in Red Hat Enterprise Linux mittels der RPM-Methode

  1. Installieren Sie die JBoss EAP 6

    Installieren Sie die JBoss EAP 6 mittels der RPM- Methode unter Verwendung einer der oben angeführten Voraussetzungsschritte.
  2. Aktivieren Sie den Dienst

    Die RPM-Installationsmethode für die JBoss EAP 6 installiert die erforderlichen Dienstdateien an den ordnungsgemäßen Speicherorten. Um den Dienst einzustellen, müssen Sie lediglich den folgenden Befehl erteilen:
    chkconfig jbossas on
    Um den Dienst im Domain-Modus einzustellen, führen Sie den folgenden Befehl aus:
    chkconfig jbossas-domain on
Ergebnis

Die JBoss EAP 6 startet automatisch, wenn Red Hat Enterprise Linux sein standardmäßiges Run-Level erreicht und stoppt automatisch, wenn das Betriebssystem heruntergefahren wird.

3.9.2. Konfiguration der JBoss EAP 6 als Dienst in Red Hat Enterprise Linux (Zip, Installer)

Voraussetzungen

Zusammenfassung

Verwenden Sie folgende Vorgehensweise zur Installation der JBoss EAP 6 als Dienst auf Red Hat Enterprise Linux, wenn die Installation mittels Zip, Text oder grafischer Methode erfolgt. Diese Vorgehensweise gilt nicht für die Verwendung der RHN (RPM) Methode.

Prozedur 3.17. Einrichten des Dienstes

Anmerkung

Die nachfolgenden Schritte beschreiben den Betrieb der JBoss EAP 6 als Dienst im Standalone-Modus. Um die JBoss EAP 6 als Dienst im Domain-Modus auszuführen, verwenden Sie dieselben Schritte, aber ersetzen Sie jboss-as-standalone.sh durch jboss-as-domain.sh.
  1. Suchen Sie das Start-up-Skript und die Konfigurationsdatei

    Das Start-up-Skript und eine zugehörige Konfigurationsdatei befinden sich im Verzeichnis EAP_HOME/bin/init.d/. Öffnen Sie die Konfigurationsdatei jboss-as.conf, um es zu bearbeiten.
  2. Passen Sie die Start-up-Optionen in der jboss-as.conf-Datei an

    Es gibt mehrere Optionen innerhalb der jboss-as.conf-Datei. Legen Sie hier mindestens die korrekten Werte für die JBOSS_HOME- und die JBOSS_USER-Variablen fest. Falls diese Variablen fehlen, so fügen Sie diese hinzu.
  3. Kopieren Sie Dateien in Systemverzeichnisse

    1. Kopieren Sie die bearbeitete Konfigurationsdatei in das /etc/jboss-as-Verzeichnis.
      [user@host init.d]$ sudo mkdir /etc/jboss-as
      [user@host init.d]$ sudo cp jboss-as.conf /etc/jboss-as
    2. Kopieren Sie das Start-up-Skript in das /etc/init.d-Verzeichnis.
      [user@host init.d]$ sudo cp jboss-as-standalone.sh /etc/init.d
  4. Fügen Sie das Start-up-Skript als einen Dienst hinzu.

    Fügen Sie den neuen jboss-as-standalone.sh Dienst der Liste automatisch gestarteter Dienste mittels des chkconfig-Dienstverwaltungsbefehls hinzu.
    [user@host init.d]$ sudo chkconfig --add jboss-as-standalone.sh
  5. Starten Sie den Dienst.

    Testen Sie, ob der Dienst korrekt installiert wurde, indem Sie einen der folgenden Befehle für Red Hat Enterprise Linux verwenden.
    • Für Red Hat Enterprise Linux 5 und 6:
      [user@host bin]$ sudo service jboss-as-standalone.sh start
    • Für Red Hat Enterprise Linux 7:
      [user@host bin]$ sudo service jboss-as-standalone start
    Falls alles ordnungsgemäß erfolgt ist, so sollte ein grünes [OK] erscheinen. Falls Ihnen ein Fehler gemeldet wird, so überprüfen Sie die Fehlerprotokolle und vergewissern Sie sich, dass Ihre Pfade in der Konfigurationsdatei korrekt sind.

    Anmerkung

    Das grüne [OK] erscheint nicht für Red Hat Enterprise Linux 7.
  6. Stellen Sie den Dienst ein, automatisch beim Neustart des Servers zu starten.

    Um den Dienst der Liste von Diensten hinzuzufügen, die beim Neustart des Servers automatisch starten, führen Sie den folgenden Befehl aus:
    [user@host init.d]$ sudo chkconfig jboss-as-standalone.sh on
Ergebnis

Die JBoss EAP 6 startet automatisch, wenn Red Hat Enterprise Linux sein standardmäßiges Run-Level erreicht und stoppt automatisch, wenn das Betriebssystem heruntergefahren wird.

Prozedur 3.18. Deinstallieren des JBoss EAP 6 Dienstes von Red Hat Enterprise Linux

Anmerkung

Die nachfolgenden Schritte beschreiben die Deinstallation der JBoss EAP 6 als Dienst im Standalone Modus. Um die JBoss EAP 6 als Dienst im Domain Modus zu deinstallieren, verwenden Sie dieselben Schritte, aber ersetzen Sie jboss-as-standalone.sh durch jboss-as-domain.sh.
  1. Falls der Dienst läuft, öffnen Sie zuerst ein Terminal und stoppen Sie den Dienst, indem Sie den Befehl stop mit dem Namen des Dienstes ausführen:
    sudo service jboss-as-standalone.sh stop
  2. Entfernen Sie die JBoss EAP aus der Liste der Dienste:
    sudo chkconfig --del jboss-as-standalone.sh
  3. Entfernen Sie die Systemverzeichnisdateien.
    1. Entfernen Sie das Start-up-Skript des Dienstes:
      sudo rm /etc/init.d/jboss-as-standalone.sh
    2. Entfernen Sie die Konfigurationsdatei des Dienstes:
      sudo rm /etc/jboss-as/jboss-as.conf

      Wichtig

      /etc/jboss-as ist kein standardmäßiges Systemverzeichnis. Entfernen Sie auch das Verzeichnis selbst, jedoch nur, wenn keine anderen Dateien dort verwendet werden:
      sudo rm -rf /etc/jboss-as/
Ergebnis

Der JBoss EAP 6 Dienst wurde vom Server deinstalliert.

3.9.3. Konfiguration der JBoss EAP 6 als Dienst im Microsoft Windows Server (Zip, Installer)

Voraussetzungen

Wichtig

Beachten Sie bei der Einstellung von System-Umgebungsvariablen, dass die Umgebungsvariable nicht dauerhaft eingestellt wird, wenn Sie den set-Befehl an einem Befehls-Prompt im Windows Server verwenden. Sie müssen entweder den setx-Befehl verwenden oder das System-Oberfläche in der Systemsteuerung.
Zusammenfassung

Verwenden Sie die folgende Vorgehensweise zur Konfiguration der JBoss EAP 6 als Dienst auf dem Microsoft Windows Server.

Prozedur 3.19. Konfigurieren Sie einen Dienst für die JBoss EAP 6 im Microsoft Windows Server

  1. Erstellen Sie System-Umgebungsvariablen

    Erstellen Sie zwei System-Umgebungsvariablen:
    • JBOSS_HOME auf das JBoss EAP 6 Installationsverzeichnis weisend.
    • NOPAUSE=1
  2. Falls nicht bereits konfiguriert, laden Sie das native Dienstprogrammpaket für Ihre Architektur herunter und extrahieren Sie es.

    Falls das native Dienstprogramm für Windows Server Paket nicht als Teil der JBoss EAP 6 Installation installiert wurde, laden Sie das relevante 32-bit- oder 64-bit-Paket vom Red Hat Kundenportal unter https://access.redhat.com herunter. Extrahieren Sie das Zip-Archiv des nativen Dienstprogramms über der JBoss EAP 6 Installation.
    Dies resultiert in einem native-Verzeichnis am folgenden Speicherort in der JBoss EAP 6 Installation: EAP_HOME\modules\system\layers\base\
  3. Installieren Sie den Dienst

    Öffnen Sie eine Befehlszeile, und ändern Sie Verzeichnisse zu EAP_HOME\modules\system\layers\base\native\sbin
    Ein neuer Dienst kann mit dem Befehl service install erstellt werden, wobei Sie die verfügbaren Optionen in der nachfolgenden Tabelle finden:

    Tabelle 3.3. service install-Optionen

    Argument oder Switch Beschreibung
    /startup
    Zeigt den automatischen Start der Dienste an. Falls nicht festgelegt, so ist der Dienst auf den manuellen Start eingestellt
    /controller HOST:PORT
    Der Host und Port des Management Interface. Falls weggelassen, so lautet der Standard localhost:9999.
    /host [DOMAIN_HOST]
    Zeigt an, dass der Domain Modus verwendet werden soll, wobei die Festlegung des Namens des Domain Controllers optional ist. Wird der Name des Domain Controllers weggelassen, so lautet der Standardname master.
    /loglevel LEVEL
    Die Protokollebene für den Dienst, entweder: ERROR, INFO, WARN oder DEBUG. Falls weggelassen, so lautet der Standard INFO
    /name SERVICE_NAME
    Der Name des Dienstes der erstellt werden soll, darf keine Leerstellen enthalten. Falls weggelassen, lautet der Standard JBossEAP6
    /desc "DESCRIPTION"
    Die Beschreibung des Dienstes. Falls weggelassen, lautet der Standard "JBoss Enterprise Application Platform 6"
    /serviceuser DOMAIN\USERNAME
    Legt den Namen des Kontos fest, unter dem der Dienst laufen wird. Verwenden Sie einen Kontonamen im Format DOMAIN\USERNAME. Falls weggelassen, so läuft der Dienst als Local System Konto.
    /servicepass PASSWORD
    Passwort für /serviceuser Konto.
    /jbossuser USERNAME
    Optional; der JBoss EAP 6 Benutzername, der für den Shutdown-Befehl verwendet wird.
    /jbosspass PASSWORD
    Passwort für /jbossuser Konto, erforderlich wenn /jbossuser festgelegt ist.
    /config XML_FILE
    Legt die zu verwendende server-config fest. Der Standard lautet standalone.xml oder domain.xml.
    /hostconfig XML_FILE
    Legt die zu verwendende Host-Konfiguration für den Domain-Modus fest (nur für diesen). Die Standardeinstellung lautet host.xml.
    /base directory
    Legt das Basisverzeichnis für server/domain-Inhalte als vollständig angegebenen Pfad an. Der Standard ist %JBOSS_HOME%\standalone oder %JBOSS_HOME%\domain.
    /logpath path
    Legt den Pfad der protokolldateien fest. /base gilt, wenn /logpath nicht definiert ist. Der Standard ist abhängig davon, ob der Domain-Modus oder der Standalone-Modus definiert ist, %JBOSS_HOME%\domain\log oder %JBOSS_HOME%\standalone\log.
    /debug
    Führt die Installation des Dienstes im Fehlerbehebungsmodus aus.
    Nachfolgend sehen Sie einige einfache Beispiele eines install-Befehls zur Erstellung eines neuen Dienstes im Standalone- oder Domain-Modus. Führen Sie den folgenden Befehl aus, wobei Sie je nach Anforderung die Protokollebene des Dienstes anpassen:
    • Standalone-Modus:
      service.bat install /loglevel INFO
    • Domain-Modus:
      Falls Sie nicht den Standard-Master für Ihren JBoss EAP 6 Domain Controller verwenden, ersetzen Sie master durch den korrekten Hostnamen oder Alias des JBoss EAP 6 Domain Controllers.
      service.bat install /host master /loglevel INFO
    Ein neuer Windows- mit dem Namen JBossEAP6 wird erstellt.
  4. Verifizieren Sie den neuen Dienst in der Services-Konsole

    Führen Sie den folgenden Befehl in einem Terminal aus, um die Windows Services-Konsole zu öffnen:
    services.msc
    Wurde der standardmäßige Dienstname in der Liste der Windows-Dienste verwendet, so lautet der angezeigte Name des neuen Dienstes: JBossEAP6. Sie können den Dienst von der Services-Konsole starten und stoppen sowie die Einstellungen dazu ändern, wie und wann er gestartet wird.
  5. Starten und Beenden des JBoss EAP 6 Dienstes von einem Terminal

    Um den Dienst von einem Terminal aus zu starten, verwenden Sie den folgenden Befehl, wobei Sie den Dienstnamen falls notwendig ändern:
    net start JBossEAP6
    Um den Dienst von einem Terminal aus zu stoppen, verwenden Sie den folgenden Befehl, wobei Sie den Dienstnamen falls notwendig ändern:
    net stop JBossEAP6
Ergebnis

Ein JBoss EAP 6 Dienst wird im Microsoft Windows Server konfiguriert.

Prozedur 3.20. Deinstallation des JBoss EAP 6 Dienstes vom Microsoft Windows Server

  • Falls der Dienst läuft, öffnen Sie zuerst ein Terminal und stoppen Sie den Dienst, indem Sie den Befehl net stop mit dem Namen des Dienstes ausführen:
    net stop JBossEAP6
    Öffnen Sie eine Befehlszeile, ändern Sie Verzeichnisse zu EAP_HOME\modules\system\layers\base\native\sbin und führen Sie den folgenden Befehl aus:
    service uninstall
Ergebnis

Der JBoss EAP 6 Dienst wurde vom Microsoft Windows Server entfernt.

Kapitel 4. Patches und Upgrades für die JBoss EAP 6

4.1. Über Patches und Upgrades

Beim Patching in der JBoss EAP 6 werden Updates angewendet, die für eine bestimmte Nebenversion der JBoss EAP 6 verfügbar sind, zum Beispiel JBoss EAP 6.2. Patches können individuelle oder kumulative Updates enthalten.
Beim Upgrade wird auf eine neuere Hauptversion (zum Beispiel von 5.0 auf 6.0) oder eine neuere Nebenversion (zum Beispiel von 6.1 auf 6.2) aktualisiert. Ein Upgrade kann nicht als Patching erfolgen.

4.2. Patches für JBoss EAP 6

4.2.1. Zu Patching-Mechanismen

JBoss-Patches gibt es in zwei Formen: Zip (für alle Produkte) und RPM (für einen Teil der Produkte).

Wichtig

Eine JBoss-Produktinstallation darf stets nur mittels einer Patch-Methode aktualisiert werden: entweder Zip- oder RPM-Patches. Nur kumulative und Sicherheits-Patches stehen als RPM zur Verfügung. Kunden, die eine RPM-Installation verwenden, können keine Zip-Patches zur Aktualisierung verwenden.
JBoss-Patches können entweder ein asynchrones Update oder ein geplantes Update enthalten:
  • Asynchrone Updates: Individuelle Patches, die außerhalb des regulären Upgrade-Zyklus des bestehenden Produkts veröffentlicht werden. Diese können Sicherheits-Patches sowie andere individuelle, vom Red Hat Global Support Services (GSS) zur Behebung spezifischer Probleme bereitgestellte Patches beinhalten.
  • Geplante Updates: Diese beinhalten kumulative Patches bestehender Produkte, einschließlich von zuvor entwickelten Updates für diese Version des Produkts.
Die Entscheidung darüber, ob ein Patch als Teil eines geplanten Updates oder als asynchrones Update veröffentlicht wird, hängt vom Schweregrad des zu behebenden Fehlers ab. Fehler von nur geringem Schweregrad werden in der Regel aufgeschoben und in der nächsten Nebenrelease des betreffenden Produkts behoben. Fehler von mittlerem bis schwerwiegenderem Grad werden in der Regel je nach Wichtigkeit als ein Update zu dem Produkt mit einer asynchronen Release angegangen und enthalten nur eine Behebung des jeweiligen Fehlers.
Sicherheits-Updates für JBoss-Produkte werden von einem Erratum bereitgestellt (für sowohl Zip- als auch RPM-Methoden). Das Erratum beinhaltet eine Liste der behobenen Fehler, deren Sicherheitseinstufungen der betroffenen Produkte, schriftliche Beschreibungen der Fehler und einen Verweis zu den Patches. Updates zu Fehlerbehebungen werden nicht mittels Erratum mitgeteilt.

Wichtig

IEs ist wichtig, dass nach der Anwendung eines Patch die zur Runtime aufgenommenen Jars aus dem EAP_HOME/modules/system/layers/base/.overlays/$PATCH_ID/$MODULE-Verzeichnis genommen werden. Die Originaldateien bleiben in EAP_HOME/modules/system/layers/base/$MODULE. Der Patching-Mechanismus macht die originalen Jar-Dateien aus Sicherheitsgründen unbrauchbar. Dies bedeutet, dass bei Anwendung eines ein Modul aktualisierenden Patch, die Jar-Dateien des Originalmoduls so verändert werden, dass sie nicht mehr verwendet werden können. Wird der Patch zurückgesetzt, so werden die Originaldateien wieder in einen verwendbaren Zustand zurückversetzt. Dies bedeutet auch, dass die ordnungsgemäße Vorgehensweise bei Zurücksetzen jedes angewendeten Patch verwendet werden muss. Siehe Abschnitt 4.2.2.3, »Zurücksetzen der Anwendung eines Patches in Zip-Form mithilfe des Patch Management Systems« zur ordnungsgemäßen Vorgehensweise beim Zurücksetzen.
Weitere Informationen über die Einstufung von JBoss-Sicherheitsfehlern durch Red Hat finden Sie hier: Abschnitt 4.2.5, »Schweregrad und Einstufung der JBoss Security Patches«
Red Hat besitzt eine Mailing-Liste, die Abonnenten über Sicherheitsfehler informiert. Siehe Abschnitt 4.2.4, »Abonnieren von Patch-Mailing-Listen«

4.2.2. Patching einer Zip/Installer-Installation

4.2.2.1. Das Patch Management System

Das JBoss EAP 6 Patch Management System wird dazu verwendet, um heruntergeladene Zip-Patches auf einem einzelnen JBoss EAP 6 Server anzuwenden. Sie können entweder über das Management-CLI mithilfe des patch-Befehls darauf zugreifen oder über die Management-Konsole. Das Patch Management System kann nicht dazu verwendet werden, JBoss EAP 6 Serverinstanzen innerhalb einer Managed Domain automatisch zu patchen, einzelne Serverinstanzen in einer Managed Domain können jedoch unabhängig voneinander gepatcht werden.

Wichtig

JBoss EAP 6 Serverinstanzen, die mittels der RPM-Methode installiert wurden, können nicht mithilfe des Patch Management Systems aktualisiert werden. Siehe Abschnitt 4.2.3, »Patching einer RPM-Installation« zur Aktualisierung RPM-installierter JBoss EAP 6 Server.

Anmerkung

Das Patch Management System kann nur mit Patches verwendet werden, die für JBoss EAP 6.2 und spätere Versionen erstellt wurden. Bezüglich Patches für Versionen der JBoss EAP vor 6.2, sehen Sie bitte in der Dokumentation der betreffenden Version nach unter https://access.redhat.com/site/documentation/.
Neben der Anwendung von Patches liefert das Patch Management System grundlegende Informationen zum Status der installierten Patches und bietet die Möglichkeit der sofortigen Zurücksetzung der Anwendung eines Patches.
Beim Anwenden oder Zurücksetzen eines Patches prüft das Patch Management System die Module und diverse andere Dateien, die es ändert, auf Benutzermodifikationen. Wird eine Benutzermodifikation aufgefunden und es wurde kein Switch zur Konflikthandhabung festgelegt, so bricht das Patch Management System den Vorgang ab und meldet eine Warnung bezüglich des Konflikts. Die Warnung beinhaltet eine Liste der Module und anderer Dateien, bei denen ein Konflikt existiert. Um den Vorgang abzuschließen, muss er erneut ausgeführt werden mit einem Switch, der festlegt, wie der Konflikt aufgelöst wird, d. h. ob die Benutzermodifikationen gewahrt oder außer Kraft gesetzt werden sollen.
Die nachfolgende Tabelle führt die Argumente und Switches für den Management-CLI patch-Befehl auf.

Tabelle 4.1. patch-Befehlsargumente und Switches

Argument oder Switch Beschreibung
apply Wendet einen Patch an.
--override-all Existiert ein Konflikt, so setzt der Patch-Vorgang Benutzermodifikationen außer Kraft.
--override-modules Existiert ein Konflikt aufgrund bearbeiteter Module, so setzt dieser Switch diese Modifikationen mit den Inhalten des Patch-Vorgangs außer Kraft.
--override=path(,path) Ausschließlich für festgelegte, diverse Dateien setzt dies die in Konflikt stehenden, bearbeiteten Dateien im Patch-Vorgang außer Kraft.
--preserve=path(,path) Ausschließlich für festgelegte, diverse Dateien bewahrt dies die in Konflikt stehenden, bearbeiteten Dateien.
--host=HOST_NAME Verfügbar für Managed Domain Server; legt den Host fest, auf dem der Patch-Vorgang durchgeführt werden soll.
info
Liefert Informationen zu aktuell installierten Patches.
Sie können optional --patch-id=PATCH_ID -v für ausführliche Informationen zu einem bestimmten Patch bereitstellen, einschließlich Layer-/Add-on-Patches.
inspect Untersucht eine heruntergeladene Patch-Datei und liefert wichtige Informationen zu dem Patch.
history Liefert Informationen zur Patch-Chronik.
rollback Setzt die Anwendung eines Patches zurück.
--patch-id=PATCH_ID Erforderlich für das Zurücksetzen; legt die ID des zurückzusetzenden Patches fest.
--reset-configuration=TRUE|FALSE Für das Zurücksetzen erforderlich, dies legt fest, ob die Serverkonfigurationsdateien als Teil des Zurücksetzvorgangs wiederhergestellt werden sollen.
--rollback-to Falls es sich bei dem Patch oder der Zurücksetzung um ein individuelles Patch handelt, gibt dieses Argument an, dass der Zurücksetzungsvorgang auch alle anderen individuellen Patches zurücksetzen soll, die über dem angegebenen Patch angewendet wurden.

4.2.2.2. Installation von Patches in Zip-Format mittels des Patch Management Systems

Zusammenfassung

Patches im Zip-Format können mithilfe des JBoss EAP 6 Patch Management Systems entweder über das Management-CLI oder die Management-Konsole installiert werden.

Wichtig

Das Patch Management System ist ein Feature, das in JBoss EAP 6.2 hinzugefügt wurde. Für Versionen vor der JBoss EAP vor 6.2 ist der Vorgang für die Installation von Patches im Zip-Format anders. Sehen Sie bitte in der Dokumentation der betreffenden Version nach unter https://access.redhat.com/documentation/en-US/JBoss_Enterprise_Application_Platform/.

Voraussetzungen

  • Ein gültiger Zugang und eine Subskription für das Red Hat Kundenportal.
  • Eine aktuelle Subskription für ein in einem Zip-Format installiertes JBoss-Produkt.
  • Zugriff entweder auf das Management-CLI oder die Management-Konsole für den zu aktualisierenden JBoss EAP 6 Server. Siehe entweder im Kapitel Anmelden bei der Management-Konsole oder Start des Management-CLI des Administrations- und Konfigurationshandbuchs zu Anleitungen zum Zugriff auf diese Schnittstellen.

Warnung

Ehe Sie ein Patch installieren, sollten Sie eine Sicherungskopie des JBoss-Produkts sowie der benutzerdefinierten Konfigurationsdateien erstellen.

Prozedur 4.1. Anwendung eines Zip-Patches auf einer JBoss EAP 6 Serverinstanz mittels des Management-CLI

  1. Laden Sie die Patch Zip-Datei vom Kundenportal unter https://access.redhat.com/downloads/ herunter.
  2. Vom Management-CLI wenden Sie den Patch mit dem folgenden Befehl mit dem betreffenden Pfad zur Patch-Datei an:
    [standalone@localhost:9999 /] patch apply /path/to/downloaded-patch.zip
    Das patch-Tool meldet eine Warnung, falls bei der Anwendung des Patch Konflikte auftreten. Unter Abschnitt 4.2.2.1, »Das Patch Management System« finden Sie die verfügbaren Switches des patch-Befehls, mit denen Sie den Befehl erneut ausführen können, um Konflikte aufzulösen.
  3. Starten Sie den JBoss EAP 6 Server neu, damit der Patch wirksam wird:
    [standalone@localhost:9999 /] shutdown --restart=true

Prozedur 4.2. Anwendung eines Zip-Patches auf einer JBoss EAP 6 Serverinstanz mittels der Management-Konsole

  1. Laden Sie die Patch Zip-Datei vom Kundenportal unter https://access.redhat.com/downloads/ herunter.
  2. In der Management-Konsole:
    • Für einen Standalone Server: Wählen Sie den Runtime Tab oben im Bildschirm und klicken Sie anschließend auf Patch Management.
    • Für eine Managed Domain: Klicken Sie auf den Domain Tab oben im Bildschirm, wählen Sie aus dem Host Drop-Down-Menü den Host, den Sie patchen möchten, und klicken Sie anschließend auf Patch Management.
  3. Klicken Sie auf Apply a New Patch.
    1. Wenn Sie einen Managed Domain Host patchen, wählen Sie auf dem nächsten Bildschirm, ob die Server auf dem Host heruntergefahren werden sollen, und klicken Sie auf Next.
  4. Klicken Sie auf die Browse-Schaltfläche und wählen Sie das heruntergeladene Patch, das Sie anwenden möchten, und klicken Sie anschließend auf Next.
    1. Falls es beim Anwenden des Patches zu Konflikten kommt, wird eine Warnung angezeigt. Klicken Sie auf View error details, um Details der Konflikte anzuzeigen. Sie können in diesem Fall entweder den Vorgang abbrechen oder das Kästchen Override all conflicts markieren und auf Next klicken. Falls Sie sich dazu entscheiden, die Konflikte zu überschreiben, werden die Inhalte des Patches sämtliche Benutzeränderungen überschreiben.
  5. Nachdem der Patch erfolgreich angewendet wurde, wählen Sie, ob der JBoss EAP 6 Server jetzt neu gestartet werden soll, damit die Änderungen wirksam werden. Klicken Sie abschließend auf Finish.
Ergebnis

Die JBoss EAP 6 Serverinstanz besitzt ein Patch mit der neuesten Aktualisierung.

4.2.2.3. Zurücksetzen der Anwendung eines Patches in Zip-Form mithilfe des Patch Management Systems

Zusammenfassung

Das JBoss EAP 6 Patch Management System kann dazu verwendet werden, um die Anwendung eines bereits angewendeten Zip-Patches zurückzusetzen, entweder mithilfe des Management-CLI oder der Management-Konsole.

Warnung

Das Zurücksetzen der Anwendung eines Patches mithilfe des Patch Management Systems ist nicht als allgemeine Deinstallationsfunktionalität gedacht. Sie ist nur zur Verwendung unmittelbar nach der Anwendung eines Patches gedacht, der unerwünschte Folgen mit sich gebracht hat.

Wichtig

Das Patch Management System ist ein Feature, das in JBoss EAP 6.2 hinzugefügt wurde. Für Versionen vor der JBoss EAP vor 6.2 ist der Vorgang für das Zurücksetzen von Patches im Zip-Format anders. Sehen Sie bitte in der Dokumentation der betreffenden Version nach unter https://access.redhat.com/site/documentation/.

Voraussetzungen

  • Ein Patch wurde zuvor mittels des JBoss EAP 6 Patch Management Systems angewendet.
  • Zugriff auf das Management-CLI oder die Management-Konsole für den JBoss EAP 6 Server. Siehe Launch the Management-CLI oder Log in to the Management Console im Administration and Configuration Guide.

Warnung

Seien Sie bei beiden Verfahren vorsichtig bei der Festlegung des Werts der Option Reset Configuration:
Falls auf TRUE eingestellt, setzt der Patch-Zurücksetzungsvorgang auch die JBoss EAP 6 Serverkonfigurationsdateien auf deren Prä-Patch-Status zurück. Sämtliche Änderungen, die nach der Anwendung des Patches an den JBoss EAP 6 Serverkonfigurationsdateien vorgenommen wurden, gehen verloren.
Falls auf FALSE eingestellt, werden die Serverkonfigurationsdateien nicht zurückgesetzt. In dieser Situation ist es möglich, dass der Server nach dem Zurücksetzen nicht startet, da der Patch möglicherweise Konfigurationen wie Namespaces geändert hat, die nun nicht mehr gültig sind und manuell korrigiert werden müssen.

Prozedur 4.3. Zurücksetzen eines Patches auf einer JBoss EAP 6 Serverinstanz mittels des Management-CLI

  1. Vom Management-CLI verwenden Sie den Befehl patch info zum Auffinden der ID des zurückzusetzenden Patches.
    • Für kumulative Patches ist die Patch ID der Wert der ersten cumulative-patch-id, die in der patch info-Ausgabe angezeigt wird.
    • Für individuelle Sicherheits- oder Fehlerbehebungs-Patches sind die Patch IDs als Wert des ersten patches gelistet, der in der patch info-Ausgabe angezeigt wird, wobei der aktuellste individuelle Patch zuerst gelistet wird.
  2. Vom Management-CLI setzen Sie den Patch mit der betreffenden Patch ID vom vorherigen Schritt zurück.
    [standalone@localhost:9999 /] patch rollback --patch-id=PATCH_ID --reset-configuration=TRUE
    Das patch-Tool meldet eine Warnung, falls bei der Zurücksetzung des Patches Konflikte auftreten. Unter Abschnitt 4.2.2.1, »Das Patch Management System« finden Sie die verfügbaren Switches des patch-Befehls, mit denen Sie den Befehl erneut ausführen können, um Konflikte aufzulösen.
  3. Starten Sie den JBoss EAP 6 Server neu, damit das Zurücksetzen des Patches wirksam wird:
    [standalone@localhost:9999 /] shutdown --restart=true

Prozedur 4.4. Zurücksetzen eines Patches auf einer JBoss EAP 6 Serverinstanz mittels der Management-Konsole

  1. In der Management-Konsole:
    • Für einen Standalone Server: Wählen Sie den Runtime Tab oben im Bildschirm und klicken Sie anschließend auf Patch Management.
    • Für eine Managed Domain: Klicken Sie auf den Domain Tab oben im Bildschirm, wählen Sie aus dem Host Drop-Down-Menü den gewünschten Host, und klicken Sie anschließend auf Patch Management.
  2. Wählen Sie aus der Tabelle Recent Patch History den Patch, den Sie zurücksetzen möchten, und klicken Sie anschließend auf Rollback.
    1. Wählen Sie für einen Managed Domain Host auf dem nächsten Bildschirm, ob die Server auf dem Host heruntergefahren werden sollen, und klicken Sie auf Next.
  3. Wählen Sie die gewünschten Optionen für die Zurücksetzung und klicken Sie auf Next.
  4. Bestätigen Sie die Optionen und den zurückzusetzenden Patch und klicken Sie auf Next.
    1. Falls die Option Override all nicht ausgewählt wurde und es beim Zurücksetzen des Patches zu Konflikten kommt, wird eine Warnung angezeigt. Klicken Sie auf View error details, um Details der Konflikte anzuzeigen. Sie können in diesem Fall entweder den Vorgang abbrechen oder auf Choose Options klicken und den Vorgang mit markierter Override all Option erneut versuchen. Falls Sie sich dazu entscheiden, die Konflikte zu überschreiben, werden bei der Zurücksetzung sämtliche Benutzeränderungen überschrieben.
  5. Nachdem der Patch erfolgreich zurückgesetzt wurde, wählen Sie, ob der JBoss EAP 6 Server jetzt neu gestartet werden soll, damit die Änderungen wirksam werden. Klicken Sie abschließend auf Finish.
Ergebnis

Der Patch und optional auch die Serverkonfigurationsdateien werden an der JBoss EAP 6 Serverinstanz zurückgesetzt.

4.2.2.4. Bereinigung des Patch-Verlaufs

Werden Patches an einem JBoss EAP 6 Server angewendet, so werden der Inhalt und der Verlauf der Patches für die Verwendung in Zurücksetzvorgängen bewahrt. Werden mehrere kumulative Patches angewendet, so kann der Patch-Verlauf einen maßgeblichen Anteil des Disk-Platzes einnehmen.
Sie können den nachfolgenden Management CLI-Befehl verwenden, um alle älteren Patches zu entfernen, die derzeit nicht verwendet werden. Bei der Verwendung dieses Befehls werden nur der aktuellste kumulative Patch sowie die GA-Release bewahrt. Dies eignet sich nur dann zum Sparen von Platz, wenn mehrere kumulative Patches zuvor angewendet wurden.
/core-service=patching:ageout-history

Wichtig

Wenn Sie den Patch-Verlauf bereinigen, so ist kein Zurücksetzen auf einen zuvor angewendeten Patch möglich.

4.2.3. Patching einer RPM-Installation

Zusammenfassung

JBoss Patches gibt es in zwei Formen: Zip (für alle Produkte) und RPM (für einen Teil der Produkte). Diese Aufgabe beschreibt die für die Installation der Patches mittels des RPM-Formats.

Voraussetzungen

  • Eine gültige Subskription für das Red Hat Network.
  • Eine aktuelle Subskription für ein in einem RPM-Format installiertes JBoss-Produkt.

Prozedur 4.5. Anwendung eines Patches auf einem JBoss-Produkt mittels RPM-Methode

Sicherheits-Updates für JBoss-Produkte werden durch Errata bereitgestellt (sowohl für Zip- als auch RPM-Methoden). Die Errata beinhalten eine Liste der behobenen Fehler, deren Sicherheits-Einstufungen der betroffenen Produkte, schriftliche Beschreibungen der Fehler und einen Verweis zu den Patches.
Für RPM-Distributionen von JBoss-Produkte umfassen die Errata Verweise zu den aktualisierten RPM-Paketen. Das Patch kann mittels yum installiert werden.

Warnung

Ehe Sie ein Patch installieren, müssen Sie eine Sicherungskopie des JBoss-Produkts sowie der benutzerdefinierten Konfigurationsdateien erstellen.
  1. Informieren Sie sich über Sicherheits-Patches entweder, indem Sie Abonnent der JBoss Watch Mailing-Liste werden oder indem Sie die Archive der JBoss Watch Mailing Liste durchsehen.
  2. Lesen Sie das Erratum für das Sicherheits-Patch und bestätigen Sie, dass es ein JBoss-Produkt in Ihrer Umgebung betrifft.
  3. Falls das Sicherheits-Patch Ihr JBoss-Produkt betrifft, folgen Sie dem Link zum Download des aktualisierten RPM-Pakets, das im Erratum enthalten ist.
  4. Verwenden Sie
    yum update
    um das Patch zu installieren.

    Wichtig

    Bei der Aktualisierung einer RPM-Installation wird Ihr JBoss-Produkt kumulativ mit allen per RPM herausgegebenen Fehlerbehebungen aktualisiert.
Ergebnis

Ein Patch mit dem neuesten Update wird mittels RPM-Format auf dem JBoss-Produkt angewendet.

4.2.4. Abonnieren von Patch-Mailing-Listen

Zusammenfassung

Das JBoss-Team von Red Hat bietet eine Mailing-Liste für Sicherheitsbenachrichtigungen für Red Hat JBoss Middleware Produkte. Dieser Abschnitt behandelt, wie Sie diese Liste abonnieren.

Voraussetzungen

  • Keine

Prozedur 4.6. Abonnieren der JBoss Watch-Liste

  1. Klicken Sie auf den folgenden Link, um auf die Seite der JBoss Watch Mailing-Liste zu gelangen: JBoss Watch Mailing List.
  2. Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse im Feld Subscribing to Jboss-watch-list ein.
  3. [Sie können einen Namen eingeben und ein Passwort wählen. Dies ist optional, wird jedoch empfohlen.]
  4. Drücken Sie die Subscribe-Schaltfläche, um das Abonnement zu starten.
  5. Die Archive der Mailing-Liste können Sie unter JBoss Watch Mailing List Archives einsehen.
Ergebnis

Nach Bestätigung Ihrer E-Mail-Adresse haben Sie die JBoss Patch-Mailing-Liste für Sicherheits-Benachrichtigungen erfolgreich abonniert.

4.2.5. Schweregrad und Einstufung der JBoss Security Patches

Um das Risiko jedes JBoss-Sicherheitsmangels zu kommunizieren, verwendet Red Hat eine 4-Punkte-Schweregradskala von niedrig, moderat (mittel), wichtig und kritisch zusätzlich zum Common Vulnerability Scoring System (CVSS) Version 2 Grundeinstufungen (Base Scores), die zur Identifikation des Schweregrads des Fehlers verwendet werden können.

Tabelle 4.2. Schweregrad-Einstufungen der JBoss Sicherheits-Patches

Schweregrad Beschreibung
Kritisch
Diese Einstufung wird erteilt, wenn ein Fehler leicht von einem nicht autorisierten Remote-Angreifer ausgenutzt werden kann und zur Kompromittierung des Systems (arbiträre Ausführung von Code) führen kann, ohne dass Nutzerinteraktion notwendig wäre. Diese Art von Fehler kann etwa durch einen Computerwurm ausgenutzt werden. Fehler, die einen authentifizierten Remote-Nutzer oder einen lokalen Nutzer oder aber eine unwahrscheinliche Konfiguration erfordern, gelten nicht als kritisch.
Wichtig
Diese Einstufung wird erteilt, wenn ein Fehler leicht die Vertraulichkeit, Integrität oder Verfügbarkeit von Ressourcen kompromittieren kann. Diese Art von Schwachpunkt ermöglicht lokalen Nutzern die Erlangung von Berechtigungen, gestattet nicht authentifizierten Nutzern die Ansicht von Ressourcen, die eigentlich durch Authentifizierung geschützt sein sollten, gestattet authentifizierten Remote-Nutzern die Ausführung von arbiträrem Code oder ermöglicht lokalen oder Remote-Nutzern die Verursachung von Denial of Service.
Moderat (Mittel)
Diese Einstufung wird erteilt, wenn ein Fehler zwar nicht so leicht ausgenutzt werden kann, jedoch trotzdem unter bestimmten Umständen zu einer Kompromittierung der Vertraulichkeit, Integrität oder Verfügbarkeit von Ressourcen führen kann. Diese Art von Fehlern/Mängeln können kritische oder wichtige Auswirkungen haben, sind jedoch aufgrund der technischen Evaluierung des Fehlers nicht so leicht auszunutzen oder betreffen unwahrscheinliche Konfigurationen.
Niedrig
Diese Einstufung wird allen anderen Fehlern gegeben, die Auswirkungen auf die Sicherheit haben. Bei dieser Art von Fehler/Mangel sind unwahrscheinliche Umstände erforderlich, damit sie ausgenutzt werden können, oder eine eventuelle Ausnutzung hätte nur minimale Folgen.
Der Schweregrad einer Komponente einer CVSS v2-Einstufung basiert auf der Einschätzung von drei potenziellen Auswirkungen: Vertraulichkeit bzw. Confidentiality (C), Integrität bzw. Integrity (I) und Verfügbarkeit bzw. Availability (A). Jede von diesen kann als keine bzw. None (N), teilweise bzw. Partial (P) oder komplett bzw. Complete (C) eingestuft werden.
Da der JBoss-Serverprozess als ein unprivilegierter Nutzer läuft und isoliert vom Host-Betriebssystem ist, haben JBoss-Sicherheitsmängel/Fehler nur einen Schweregrad von entweder None (N) oder Partial (P).

Beispiel 4.1. CVSS v2 Auswirkungseinstufung

Das Beispiel unten zeigt eine CVSS v2 Auswirkungseinstufung, bei der eine Ausnutzung des Fehlers keine Auswirkungen auf die Vertraulichkeit des Systems, teilweise Auswirkungen auf die Systemintegrität und komplette Auswirkungen auf die Verfügbarkeit des Systems hätte (d. h. das System wäre beispielsweise durch einen Kernel-Absturz komplett unverfügbar).
C:N/I:P/A:C
In Verbindung mit der Schweregrad-Einstufung und der CVSS-Einstufung können Organisationen informierte Entscheidungen hinsichtlich des Risikos jedes Problems in ihrer jeweiligen Umgebung treffen und Upgrades entsprechend planen.
Für weitere Informationen zu CVSS2 siehe: CVSS2 Guide.

4.3. Upgrade von JBoss EAP 6

4.3.1. Upgrade der JBoss EAP 6 Zip-Installation

Voraussetzungen

  • Vergewissern Sie sich, dass das zugrunde liegende Basis-Betriebssystem auf dem neuesten Stand ist.
  • Bestimmen Sie, welche Dateien seit der Installation von EAP 6 geändert wurden.
  • Erstellen Sie ein Back-up aller modifizierten Konfigurationsdateien, Deployments sowie aller Benutzerdaten.
Zusammenfassung

Dieser Vorgang behandelt das Upgrade einer JBoss EAP 6 Zip-Installation zwischen Nebenversionen (zum Beispiel von JBoss EAP 6.1 auf 6.2). Zur Installation von Patches für eine bestimmte Nebenversion, sehen Sie sich den Abschnitt Patch Installation an. Ein Upgrade auf die aktuellste Release der JBoss EAP 6 erfordert etwas Vorarbeit, bei der eine Sicherungskopie der bestehenden Installation erstellt wird.

Warnung

Bei Managed Domains sollte zuerst ein Upgrade der Master Host Controller (oder Domain Controllers) Instanz erfolgen, ehe ein Upgrade jedes Host Controllers erfolgt.

Prozedur 4.7. Upgrade auf die aktuellste Version der JBoss EAP 6

  1. Verschieben Sie das heruntergeladene Zip-Archiv an den gewünschten Speicherort. Wir empfehlen, dass dies ein anderer Speicherort als der der bestehenden JBoss EAP 6 Installation ist.

    Wichtig

    Falls Sie die JBoss EAP 6 in demselben Verzeichnis speichern möchten wie die bestehende Installation, so werden Sie die bestehende Installation an einen anderen Speicherort verschieben müssen, ehe Sie fortfahren. Dies soll verhindern, dass modifizierte Konfigurationsdateien, Deployments und Upgrades verloren gehen.
  2. Entpacken Sie das Archiv. Dieser Schritt installiert eine saubere Instanz der JBoss EAP 6 Release.
  3. Kopieren Sie die Verzeichnisse EAP_HOME/domain/ und EAP_HOME/standalone/ aus der vorherigen Installation über die neuen Installationsverzeichnisse.

    Anmerkung

    Neue Features in der neuen Release, wie z. B. neue Subsysteme, sind unter Umständen nicht aktiv, falls Konfigurationsdateien von einer älteren JBoss EAP 6 Installation kopiert wurden. Um diese neuen Features zu verwenden, ist es notwendig, die alten Konfigurationsdateien mit denen der neuen Version zu vergleichen und zu aktualisieren.
  4. Überprüfen Sie die am bin-Verzeichnis der vorherigen Installation gemachten Änderungen und nehmen Sie die entsprechenden Modifikationen am neuen Verzeichnis vor.

    Warnung

    Dateien im bin-Verzeichnis sollten nicht durch die Dateien früherer Versionen überschrieben werden. Änderungen sollten manuell erfolgen.
  5. Überprüfen Sie die verbleibenden modifizierten Dateien der vorherigen Installation und verschieben Sie diese Änderungen in die neue Installation. Diese Dateien können beinhalten:
    • Das welcome-content-Verzeichnis.
    • Benutzerdefinierte Module im modules-Verzeichnis.
    • Benutzerdefinierte Bündel im bundles-Verzeichnis.
  6. Optional: Falls JBoss EAP 6 zuvor zur Ausführung als Dienst konfiguriert war, dann entfernen Sie den vorhandenen Dienst und konfigurieren Sie einen neuen Dienst für die aktualisierte Installation.
Ergebnis

Das Upgrade der JBoss EAP 6 Zip-Installation auf die neueste Release ist erfolgreich abgeschlossen.

4.3.2. Upgrade der JBoss EAP 6 RPM-Installation

Voraussetzungen

  • Vergewissern Sie sich, dass Ihr System auf dem neuesten Stand ist und eine Subskription für Updates für den Base OS Channel besitzt (und dies aktiviert ist).
  • Vergewissern Sie sich, dass der korrekte JBoss EAP 6 RHN Channel aktiviert ist. An einer x86, 64 bit Architektur etwa ist dies die JBoss Application Platform (v 6) für 6Server x86_64 Channel (jbappplatform-6-x86_64-server-6-rpm).
  • Erstellen Sie ein Back-up aller modifizierten Konfigurationsdateien, Deployments sowie aller Benutzerdaten.
Zusammenfassung

Das Upgrade auf JBoss EAP 6 erfordert ein Back-up der bestehenden Installation. Dieses Thema behandelt das Upgrade der RPM-Installation via dem Red Hat Network (RHN).

Warnung

Bei Managed Domains sollte zuerst ein Upgrade der Master Host Controller (oder Domain Controllers) Instanz erfolgen, ehe ein Upgrade jedes Host Controllers erfolgt.

Prozedur 4.8. Upgrade auf die aktuellste Release der JBoss EAP 6

  1. Führen Sie den folgenden Befehl in einem Terminal aus, um ein Upgrade der Installation durchzuführen:
    [user@host] yum update
  2. Legen Sie manuell jede erstellte *.rpmnew-Datei, die Änderungen enthält, mit den Produktionskonfigurationsdateien zusammen.
Ergebnis

Das Upgrade der JBoss EAP 6 ist erfolgreich abgeschlossen.

4.3.3. Upgrade des JBoss EAP Cluster

Voraussetzungen

  • Keine
Zusammenfassung

Die JBoss EAP 6 unterstützt die Erstellung von Clustern nicht, wenn verschiedene Nodes aus verschiedenen Versionen von JBoss EAP Servern bestehen. Ein gemischter Cluster, der aus verschiedenen Versionen besteht, wird daher nicht unterstützt und alle Nodes innerhalb eines Clusters müssen dieselbe Version besitzen.

Warnung

Der Upgrade-Prozess für die Migration von sämtlichem Traffic von einem 6.3 Cluster zu einem 6.4 Cluster basiert daher auf der Übertragung allen Traffics zum 6.4 Cluster und dem anschließenden Herunterfahren der Server oder Nodes im 6.3 Cluster.

Prozedur 4.9. Einrichtung des JBoss EAP Cluster

  1. Eine Anleitung dazu, wie Sie einen JBoss EAP Cluster in 6.4 einrichten, finden Sie im Kapitel HTTP Clustering and Load Balancing des JBoss EAP 6.4 Adminstration and Configuration Guide.
  2. Migrieren Sie allen Traffic zu diesem neuen Cluster wie anhand der Schritte im Kapitel Migrate Traffic between Clusters des JBoss EAP 6.4 Adminstration and Configuration Guide erläutert.
Ergebnis

Ihr JBoss EAP 6.3 Cluster wurde zu einem auf JBoss EAP 6.4 basierenden Cluster migriert.

Anhang A. Referenzmaterial

A.1. Verfügbare Downloads für die JBoss EAP 6

Die JBoss EAP 6 beinhaltet eine Reihe verschiedener Installationstypen und optionaler Komponenten, die Sie beim Red Hat Kundenportal unter https://access.redhat.com/ herunterladen können. Die folgende Tabelle erläutert die diversen Optionen. Einige Komponenten eignen sich nur für bestimmte Betriebssysteme oder Architekturen und sind daher nur für diese spezifischen Variationen verfügbar.

Tabelle A.1. Verfügbare Downloads

Name Beschreibung Betriebssysteme
Apache HTTP Server
Eine eigenständige Apache HTTP Serverinstanz für jedes unterstützte Betriebssystem und Architektur. Dieser HTTP-Server wurde getestet und funktioniert nachweislich mit der JBoss EAP 6.
Red Hat Enterprise Linux 5, Red Hat Enterprise Linux 6, Microsoft Windows Server 2008, Solaris 10 und 11
Native Komponenten
Komponenten, die für eine bestimmte Plattform optimiert und kompiliert wurden. Zum Beispiel werden DLLs für Microsoft Windows Serverumgebungen bereitgestellt. In einigen Fällen können die nativen Komponenten Verbesserungen der Performance bieten.
Red Hat Enterprise Linux 5, Red Hat Enterprise Linux 6, Microsoft Windows Server 2008, Solaris 10 und 11, Hewlett-Packard HP-UX.
Native Dienstprogramme
Dienstprogramme, die spezifisch für jedes der unterstützten Betriebssysteme und Architekturen sind. Zum Beispiel Skripte und Dienstprogramme für die Installation der JBoss EAP als einen Dienst in Ihrem Betriebssystem und die Generierung von SSL-Schlüsseln und Zertifikaten.
Red Hat Enterprise Linux 5, Red Hat Enterprise Linux 6, Microsoft Windows Server 2008, Solaris 10 und 11, Hewlett-Packard HP-UX.
Webserver Connector Native
Vorkompilierte Module für Apache, Microsoft und Oracle iPlanet Webserver, für HTTP-Lastverteilung und Hochverfügbarkeit. Diese Binarys wurden umfassend getestet und funktionieren nachweislich gut mit der JBoss EAP 6.
Red Hat Enterprise Linux 5, Red Hat Enterprise Linux 6, Microsoft Windows Server 2008, Solaris 10 und 11, Hewlett-Packard HP-UX.
Javadocs
Dokumentation für alle öffentlichen APIs, die durch die JBoss EAP 6 offengelegt werden. Sie können diese auf Ihrem lokalen HTTP-Server oder IDE installieren oder sie auf Ihrem lokalen Rechner ansehen.
Plattform-unabhängig
Installer
Java Installer für die JBoss EAP 6. Beinhaltet Schritte zur Installation der Quickstarts und des Maven-Repositorys.
Plattform-unabhängig
Maven-Repository
Ein Maven-Repository, das Sie herunterladen und in Ihrer lokalen Entwicklungsumgebung verfügbar machen können. Es enthält Bausteine, die gängig für Anwendungen sind, die auf der JBoss EAP 6 aufbauen. Das Maven-Repository ist auch über den JBoss EAP 6 Installer verfügbar.
Plattform-unabhängig
Quickstarts
Beispielanwendungen helfen Ihnen bei den ersten Schritten bei der Entwicklung von Java EE 6 Anwendungen mit APIs, die von der JBoss EAP 6 bereitgestellt werden. Die Quickstarts sind auch über den JBoss EAP 6 Installer verfügbar.
Plattform-unabhängig
Quellcode
Der Java-Quellcode für die JBoss EAP 6, sodass Sie ihn in Ihrer eigenen Umgebung neu kompilieren oder selbst prüfen können.
Plattform-unabhängig
Applikationsplattform
Das ZIP-Installationspaket, das auf jeder unterstützten Plattform installiert und ausgeführt werden kann. Dies ist die gängiste Weise, die JBoss EAP 6 zu installieren.
Plattform-unabhängig

Wichtig

Die Downloads der RPM-Installationsmethode sind nicht über das Kundenportal, sondern über das Red Hat Network (RHN) verfügbar.

A.2. Verzeichnisstruktur der JBoss EAP 6

Zusammenfassung

JBoss EAP 6 enthält im Vergleich zu früheren Versionen eine vereinfachte Verzeichnisstruktur. Dieses Thema enthält eine Auflistung der Verzeichnisstruktur und eine Beschreibung dessen, was das Verzeichnis umfasst.

Es beinhaltet auch die Verzeichnisstrukturen der standalone/- und domain/-Ordner.

Tabelle A.2. Verzeichnisse und Dateien der obersten Ebene

Name Zweck
appclient/ Enthält Konfigurationsdetails für den Client-Container der Anwendung.
bin/ Enthält Start-up Skripts für die JBoss EAP 6 auf Red Hat Enterprise Linux und Microsoft Windows.
bundles/ Enthält OSGi-Bundles, die sich auf die interne Funktionalität der JBoss EAP 6 beziehen.
docs/ Lizenzdateien, Schemas und Beispiele.
domain/ Konfigurationsdateien, Deployment Content und schreibbare Bereiche, die beim Einsatz der JBoss EAP 6 als gemanagte Domain verwendet werden.
modules/ Module, die bei Anfrage durch die Dienste dynamisch von der JBoss EAP 6 geladen werden.
standalone/ Konfigurationsdateien, Deployment Content und schreibbare Bereiche, die beim Einsatz der JBoss EAP 6 als standalone Server verwendet werden.
welcome-content/ Enthält von der Welcome-Webanwendung verwendeten Inhalt, der auf Port 8080 einer Standardinstallation verfügbar ist.
.installation/ Enthält Metadaten für den Patching-Mechanismus. Es sind keine Änderungen für den Inhalt dieses Verzeichnisses erforderlich.
jboss-modules.jar
Der Bootstrapping-Mechanismus, der Module lädt.
JBossEULA.txt
Enthält Informationen zur Lizenzvereinbarung.
LICENSE.txt
Enthält Informationen zur Lizenz.
version.txt
Enthält Informationen zur Version.

Tabelle A.3. Verzeichnisse innerhalb des domain/-Verzeichnisses

Name Zweck
configuration/ Konfigurationsdateien für die Managed Domain. Diese Dateien werden durch die Management-Konsole und das Management-CLI modifiziert, sind jedoch nicht für die direkte Bearbeitung vorgesehen.
data/ Informationen zu installierten Diensten. Dienste werden mittels Management-Konsole und Management-CLI statt eines Deployment-Scanners installiert. Stellen Sie daher keine Dateien manuell in dieses Verzeichnis.
log/ Enthält die Runtime-Log-Dateien für den Host und Prozess-Controller, die die lokale Instanz ausführen.
servers/ Enthält die äquivalenten data/, log/ und tmp/ Verzeichnisse für jede Server Instanz in einer Domain, die ähnliche Daten zu denselben Verzeichnissen innerhalb des domain/ Verzeichnisses der obersten Ebene enthalten.
tmp/ Enthält temporäre Daten, wie etwa Dateien zum shared-key Mechanismus, der vom Management-CLI zur Authentifizierung lokaler Benutzer der verwalteten Domain verwendet wird.

Tabelle A.4. Verzeichnisse innerhalb des standalone/ Verzeichnisses

Name Zweck
configuration/ Konfigurationsdateien für den Standalone Server. Diese Dateien werden durch die Management-Konsole und das Management-CLI modifiziert, sind jedoch nicht für die direkte Bearbeitung vorgesehen.
data/ Informationen zu installierten Diensten. Dienste werden mittels Management-Konsole und Management-CLI statt eines Deployment-Scanners installiert. Stellen Sie daher keine Dateien manuell in dieses Verzeichnis.
deployments/ Informationen zu installierten Diensten. Der Standalone Server enthält einen Deployment-Scanner, sodass Sie zu installierende Archive in dieses Verzeichnis stellen können. Empfohlen wird jedoch das Management der Installationen mittels der Management-Konsole oder des Management-CLI.
lib/ Externe Librarys, die sich auf einen Standalone Server-Modus beziehen. Standardmäßig leer.
log/ Enthält die Runtime-Log-Dateien für den Host und Prozess-Controller, die die lokale Instanz ausführen.
tmp/ Enthält temporäre Daten, wie etwa Dateien zum shared-key Mechanismus, der vom Management-CLI zur Authentifizierung lokaler Benutzer des Servers verwendet wird.

A.3. RPM-Paketliste für die JBoss EAP 6

Zusammenfassung

Die JBoss EAP 6 wird auf Red Hat Enterprise Linux 6 installiert und verwendet die YUM-Paketgruppe JBoss EAP 6. Diese Gruppe besteht aus folgenden Paketen.

Tabelle A.5. Paketliste

Paket Beschreibung
jbossas-appclient JEE Application Client Container
jbossas-bundles OSGi-Bundles
jbossas-core Kernkomponenten. Dies wird für alle Konfigurationen benötigt.
jbossas-domain Domain-Konfiguration
jbossas-hornetq-native Container für die JBoss AS HornetQ Dateien
jbossas-jbossweb-native JBoss Enterprise Web Platform
jbossas-modules-eap JBoss EAP Module
jbossas-product-eap Produktkonfigurationskomponenten. Dies passt die Produktausführung an.
jbossas-standalone Standalone-Konfiguration
jbossas-welcome-content-eap Begrüßungsinhalte, die in den Startup-Nachrichten und Konsolenseiten verwendet werden

Wichtig

Das Paket jbossas-hornetq-native ist für die High Availability in der JBoss EAP 6 enthalten, aber nicht standardmäßig aktiviert.

A.4. Konfigurationsdateien für die RPM-Installation der JBoss EAP 6

Zusammenfassung

Die RPM-Installation der JBoss EAP 6 enthält drei zusätzliche Konfigurationsdateien gegenüber der ZIP-Installation, die vom Dienst-init-Skript zur Festlegung der Startumgebung des Applikationsservers verwendet werden. Eine dieser Dateien gilt für alle JBoss Enterprise Application Platform 6 Instanzen, die anderen beiden liefern Außerkraftsetzungen für Server im Standalone- und Domain-Modus.

Tabelle A.6. Zusätzliche RPM-Konfigurationsdateien

Datei Beschreibung
/etc/jbossas/jbossas.conf Diese Datei wird zuerst gelesen und gilt für alle JBoss EAP 6 Instanzen.
/etc/sysconfig/jbossas Spezifische Einstellungen für Standalone-Server. Die hier festgelegten Werte setzen jene in jbossas.conf außer Kraft, wenn als Standalone-Server ausgeführt wird.
/etc/sysconfig/jbossas-domain Spezifische Einstellungen für Server im Domain-Modus. Die hier festgelegten Werte setzen jene in jbossas.conf außer Kraft, wenn als Domain-Server ausgeführt wird.
Die nachfolgende Tabelle zeigt eine Liste der verfügbaren Konfigurations-Propertys sowie deren Standardwerte.

Tabelle A.7. Konfigurations-Propertys für die RPM-Installation

Property Beschreibung
JBOSS_USER
Das System-Benutzerkonto, unter dem die JBoss EAP 6 läuft. Dieser Benutzer ist auch Besitzer der Dateien.
Standardwert: jboss
JBOSS_GROUP
Die System-Benutzergruppe, zu der die JBoss EAP 6 Dateien gehören.
Standardwert: jboss
JBOSS_STARTUP_WAIT
Die Anzahl an Sekunden, die das init-Skript wartet, ehe es bestätigt, dass der Server erfolgreich gestartet wurde, wenn es einen start- oder restart-Befehl erhält.
Standardwert: 60
JBOSS_SHUTDOWN_WAIT
Die Anzahl an Sekunden, die das init-Skript auf den Shutdown des Servers wartet, ehe es fortfährt, wenn es einen stop- oder restart-Befehl erhält.
Standardwert: 20
JBOSS_CONSOLE_LOG
Die Datei, an die der CONSOLE-Protokollhandler umgeleitet wird.
Standardwert: /var/log/jbossas/$JBOSSCONF/console.log
JAVA_HOME
Das Verzeichnis, in dem Ihre Java Runtime Environment installiert ist.
Standardwert: /usr/lib/jvm/jre
JBOSS_HOME
Das Verzeichnis, in dem die Applikationsserverdateien installiert sind.
Standardwert: /usr/share/jbossas
JAVAPTH
Das Verzeichnis, in dem die ausführbaren Java-Dateien installiert sind.
Standardwert: $JAVA_HOME/bin
JBOSSCONF
Der Servermodus, in dem dieser Server gestartet werden soll, standalone oder domain.
Standardwert: standalone oder domain, je nach Servermodus.
JBOSSSH
Das für den Start des Servers zu verwendende Skript.
Standardwert: $JBOSS_HOME/bin/$JBOSSCONF.sh
JBOSS_SERVER_CONFIG
Die zu verwendende Serverkonfigurationsdatei.
Es gibt keinen Standard für diese Property. Entweder standalone.xml oder domain.xml können beim Start definiert werden.
JBOSS_HOST_CONFIG Diese Property gestattet einem Nutzer die Festlegung der Host-Konfiguration (wie host.xml). Es ist kein Standardwert eingestellt.

Anhang B. Screenshots des Installationsprogramms

B.1. Auswahl der Sprache

Choose the desired language for the installation program.

Abbildung B.1. JBoss EAP Installationsprogramm: Sprachauswahl

B.2. Die Endnutzervereinbarung

Agree to the End User License Agreement to continue.

Abbildung B.2. JBoss EAP Installationsprogramm: Endnutzervereinbarung

B.3. Installationspfad

Define the installation path for the JBoss EAP instance.

Abbildung B.3. JBoss EAP Installationsprogramm: Installationspfad

B.4. Auswahl der zu installierenden Pakete

Wählen Sie die zu installierenden Pakete. Erforderliche Pakete können nicht abgewählt werden.
JBoss EAP Installationsprogramm: Auswahl der zu installierenden Pakete

Abbildung B.4. JBoss EAP Installationsprogramm: Auswahl der zu installierenden Pakete

B.5. Erstellen eines administrativen Benutzers

Create an administrative user.

Abbildung B.5. JBoss EAP Installationsprogramm: Erstellen eines administrativen Benutzers

B.6. Quickstart Installation

Install the JBoss EAP quickstarts.

Abbildung B.6. JBoss EAP Installationsprogramm: Quickstart-Einstellung

B.7. Einrichten des Maven-Repository

JBoss EAP Installationsprogramm: Einrichten des Maven-Repository

Abbildung B.7. JBoss EAP Installationsprogramm: Einrichten des Maven-Repository

B.8. Einrichten von Socket Bindings

Bestimmen Sie, ob die Standard-Bindings verwendet werden sollen oder konfigurieren Sie benutzerdefinierte Bindings.
Use the default bindings for standalone and domain mode.

Abbildung B.8. JBoss EAP Installationsprogramm: Standardmäßige Socket Bindings

Configure custom port bindings.

Abbildung B.9. JBoss EAP Installationsprogramm: Benutzerdefinierte Port Socket Bindings

Configure an offset for all default bindings.

Abbildung B.10. JBoss EAP Installationsprogramm: Konfiguration von Offset für standardmäßige Socket Bindings

B.9. Benutzerdefinierte Socket Bindings für Standalone-Konfigurationen

Die folgende Reihe von Bildschirmen wird angezeigt, falls Sie benutzerdefinierte Port Bindings für den Standalone-Modus konfigurieren möchten.
Configure custom socket bindings for standalone mode.

Abbildung B.11. JBoss EAP Installationsprogramm: Standalone Socket-Binding-Konfiguration

Configure custom socket bindings for standalone HA mode.

Abbildung B.12. JBoss EAP Installationsprogramm: Standalone HA-Socket-Binding-Konfiguration

Configure custom socket bindings for standalone full mode.

Abbildung B.13. JBoss EAP Installationsprogramm: Full-Standalone Socket-Binding-Konfiguration

Configure custom socket bindings for standalone full HA mode.

Abbildung B.14. JBoss EAP Installationsprogramm: Full HA Standalone Socket-Binding-Konfiguration

B.10. Benutzerdefinierte Socket Bindings für Domain-Konfigurationen

Die folgende Reihe von Bildschirmen wird angezeigt, falls Sie benutzerdefinierte Port Bindings für den Domain-Modus konfigurieren möchten.
Configure custom socket bindings for the domain host.

Abbildung B.15. JBoss EAP Installationsprogramm: Domain Host Socket-Binding-Konfiguration

Configure custom socket bindings for default domain mode.

Abbildung B.16. JBoss EAP Installationsprogramm: standardmäßige Domain Socket-Binding-Konfiguration

Configure custom socket bindings for HA domain mode.

Abbildung B.17. JBoss EAP Installationsprogramm: HA Domain Socket-Binding-Konfiguration

Configure custom socket bindings for full domain mode.

Abbildung B.18. JBoss EAP Installationsprogramm: Full Domain Socket-Binding-Konfiguration

Configure custom socket bindings for full HA domain mode.

Abbildung B.19. JBoss EAP Installationsprogramm: Full HA Domain Socket-Binding-Konfiguration

B.11. Server-Start

Select the startup option desired on completion of the installation process.

Abbildung B.20. JBoss EAP Installationsprogramm: Server-Start

B.12. Konfigurieren von Protokollebenen

Choose No to skip configuration of logging level.

Abbildung B.21. JBoss EAP Installationsprogramm: Überspringen der Konfiguration von Protokollebenen

Choose Yes to configure logging level.

Abbildung B.22. JBoss EAP Installationsprogramm: Konfigurieren von Protokollebenen

B.13. Konfigurieren der Laufzeitumgebung

Wählen Sie Perform advanced configuration, um die Installation und Konfiguration von Sicherheit, Caching, LDAP und Datenquellenoptionen anzupassen.
JBoss EAP Installationsprogramm: Konfiguration der Laufzeitumgebung (Standard)

Abbildung B.23. JBoss EAP Installationsprogramm: Konfiguration der Laufzeitumgebung (Standard)

JBoss EAP Installationsprogramm: Konfiguration der Laufzeitumgebung (Erweitert)

Abbildung B.24. JBoss EAP Installationsprogramm: Konfiguration der Laufzeitumgebung (Erweitert)

B.14. Passwort-Vault-Konfiguration

Configure passwords and other options for the password vault.

Abbildung B.25. JBoss EAP Installation der Passwort-Vault-Konfiguration

B.15. Konfigurieren der SSL-Sicherheit

Configure SSL Security.

Abbildung B.26. JBoss EAP Installationsprogramm: Konfigurieren der SSL-Sicherheit

B.16. Konfigurieren von LDAP

Configure the LDAP server as the authentication and authorization authority for applications and the management interface.

Abbildung B.27. JBoss EAP Installationsprogramm: LDAP-Konfiguration

B.17. Infinispan-Konfiguration

Configure Infinispan cache.

Abbildung B.28. JBoss EAP Installationsprogramm: Infinispan-Konfiguration

B.18. Sicherheits-Domain-Konfiguration

Configure a security domain.
Configure a JSSE security domain element.

Abbildung B.29. JBoss EAP Installationsprogramm: Sicherheits-Domain-Konfiguration

B.19. JDBC-Treiberkonfiguration

Configure a JDBC Driver.

Abbildung B.30. JBoss EAP Installationsprogramm: Konfigurieren eines JDBC-Treibers

B.20. Datenquellen-Einrichtung

Configure the datasource for the JDBC Driver.

Abbildung B.31. JBoss EAP Installationsprogramm: Datenquellen-Einrichtung

B.21. Überprüfen der Installationskomponenten

Review the list of selected components. Click the Next to continue or Previous to go back and make changes.

Abbildung B.32. JBoss EAP Installationsprogramm: Überprüfen der ausgewählten Komponenten

B.22. Installationsfortschritt

When the installation progress completes, click Next.

Abbildung B.33. JBoss EAP Installationsprogramm: Installationsfortschritt der Komponenten

B.23. Installationsvorgang abgeschlossen

JBoss EAP Installationsprogramm: Vorgang abgeschlossen

Abbildung B.34. JBoss EAP Installationsprogramm: Vorgang abgeschlossen

B.24. Erstellen von Shortcuts

Choose whether to create shortcuts and how to configure them. Then click Next.

Abbildung B.35. JBoss EAP Installationsprogramm: Erstellen von Shortcuts

B.25. Generieren eines Installationsskripts

Choose whether to generate an installation script containing the selected install options. Then click Done to finish.

Abbildung B.36. JBoss EAP Installationsprogramm: Generieren eines Installationsskripts

Anhang C. Versionsgeschichte

Versionsgeschichte
Version 6.4.0-11Tuesday April 14 2015Lucas Costi
Red Hat JBoss Enterprise Application Platform 6.4.0.GA

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