1.3. Hochverfügbarkeit

Hochverfügbarkeit bietet einem System oder Komponenten kontinuierliche Ausführung über eine ausgedehnte Zeitspanne hinweg. Der Red Hat Enterprise Linux OpenStack Platform Director bietet einer OpenStack Platform Umgebung mittels eines Controller-Knotenclusters Hochverfügbarkeit. Der Director installiert eine bestimmte Anzahl von gleichen Komponenten bei jedem Controller-Knoten und verwaltet diese als einen Gesamtdienst. Ein Cluster bietet ein Fallback, falls bei einem einzelnen Controller-Knoten Betriebsfehler auftreten. Das bietet OpenStack Benutzern einen gewissen Grad von kontinuierlicher Ausführung.
Der OpenStack Platform Director verwendet einige Schlüsselbestandteile der Software um Komponenten am Controller-Knoten zu verwalten:
  • Pacemaker - Pacemaker ist ein Clusterressourcen-Manager. Pacemaker verwaltet und überwacht die Verfügbarkeit von OpenStack Komponenten aller Rechner in einem Cluster.
  • HA Proxy - Regelt Lastenausgleich und Proxydienste im Cluster.
  • Galera - Regelt Replikation der OpenStack Platform Datenbank im Cluster.
  • Memcached - Regelt Datanbank-Caching.
Der Director installiert und konfiguriert die Hochverfügbarkeitstools automatisch darauf, die erforderlichen OpenStack Komponenten und Datenbanken zu verwalten. Weitere Konzeptinformationen über Red Hat Enterprise Linux OpenStack Platform und Hochverfügbarkeitsfeatures finden Sie unter RHEL OpenStack High Availability (RHEL OSP7) im Red Hat Kundenportal.

Anmerkung

OpenStack Platform Director konfiguriert automatisch das Hochverfügbarkeitsgebinde auf Controller-Knoten. Die Knoten benötigen jedoch manuelle Konfiguration um Fencing und Energieverwaltungssteuerung zu aktivieren. Das vorliegende Handbuch enthält diese Anleitungen.