4.7. Netzwerk

Lesen Sie diesen Abschnitt für eine Zusammenfassung der Änderungen am Netzwerk, an der Unterstützung von Netzwerkprotokollen und an relevanten Konfigurationswerkzeugen von Red Hat Enterprise Linux 6 auf Red Hat Enterprise Linux 7.

4.7.1. Empfohlene Benennungspraktiken

Ein Hostname kann eine beliebige Zeichenkette von bis zu 64 Zeichen sein. Allerdings empfiehlt Red Hat, dass sowohl statische als auch vorübergehende Namen dem vollqualifizierten Domain-Namen (FQDN) für diesen Rechner in DNS entsprechen, wie z.B. host.example.com. Das hostnamectl Tool ermöglicht statische und vorübergehende Hostnamen von bis zu 64 Zeichen, die ausschließlich die Zeichen a-z, A-Z, 0-9, - oder . enthalten. Unterstriche sind in der aktuellen Spezifikation zwar zulässig; da ältere Spezifikationen diese jedoch verboten, empfiehlt Red Hat, in Hostnamen keine Unterstriche zu verwenden.
Red Hat empfiehlt dringend, dass Sie keinen Domain-Namen verwenden, der nicht an Sie delegiert ist, auch nicht auf einem privaten Netzwerk, da ein solcher Domain-Name abhängig von der Netzwerkkonfiguration unterschiedlich aufgelöst werden könnte. Infolgedessen könnten Netzwerkressourcen nicht erreichbar werden. Die Verwendung von Domain-Namen, die nicht an Sie delegiert sind, erschwert die Bereitstellung und Wartung von DNSSEC, da Konflikte bei Domain-Namen Leistungseinbußen bei der DNSSEC-Validierung nach sich ziehen.
Seit Ende 2013 ist es besonders wichtig sicherzustellen, dass Sie nur an Sie delegierte Domain-Namen verwenden, da die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) im Begriff ist, weitere Top-Level-Domains (wie z.B. .corp) einzuführen.