Kapitel 4. Storage

LVM Cache

As of Red Hat Enterprise Linux 7.1, LVM cache is fully supported. This feature allows users to create logical volumes with a small fast device performing as a cache to larger slower devices. Please refer to the lvm(7) manual page for information on creating cache logical volumes.
Beachten Sie die folgenden Einschränkungen bei der Verwendung der Cache Logical Volumes (LV):
  • Bei dem Cache LV muss es sich um ein Gerät der höchsten Ebene handeln. Es kann nicht als Thin-Pool-LV, als Image eines RAID-LVs oder als anderer Sub-LV-Typ verwendet werden.
  • The cache LV sub-LVs (the origin LV, metadata LV, and data LV) can only be of linear, stripe, or RAID type.
  • Die Eigenschaften des Cache LVs können nach dem Erstellen nicht mehr geändert werden. Um die Eigenschaften des Caches zu ändern, entfernen Sie den Cache und erstellen Sie ihn mit den gewünschten Eigenschaften neu.

Verwaltung von Storage Arrays mittels libStorageMgmt-API

Red Hat Enterprise Linux 7.1 unterstützt die Verwaltung von Storage Arrays mit libStorageMgmt voll. libStorageMgmt ist eine Programmierschnittstelle unabhängig vom Storage Array. Sie liefert eine stabile und konsistente API, die es Entwicklern ermöglicht, befehlsorientiert verschiedene Storage Arrays zu verwalten und die bereitgestellten Features der Hardwarebeschleunigung zu nutzen. Systemadministratoren können libStorageMgmt auch zur manuellen Speicherverwaltung und zur Automatisierung von Speicherverwaltungsaufgaben per Befehlszeile nutzen. Bitte beachten Sie, dass das Targetd-Plugin nicht voll unterstützt wird und nach wie vor eine Technologievorschau ist.
  • NetApp Filer (ontap 7-Modus)
  • Nexenta (nur nstor 3.1.x)
  • SMI-S, für die folgenden Anbieter:
    • HP 3PAR
      • Betriebssystemrelease 3.2.1 oder später
    • EMC VMAX und VNX
      • Solutions Enabler V7.6.2.48 oder später
      • SMI-S Provider V4.6.2.18 Hotfix Kit oder später
    • HDS VSP Array nicht eingebetteter Provider
      • Hitachi Command Suite v8.0 oder später
Weitere Informationen zum libStorageMgmt finden Sie im betreffenden Kapitel des Storage Administration Guides.

Unterstützung für LSI Syncro

Red Hat Enterprise Linux 7.1 enthält Code im megaraid_sas-Treiber, um LSI Syncro CS HA-DAS-Treiber (High-Availability Direct-Attached Storage) zu aktivieren. Der megaraid_sas-Treiber wird für bereits aktivierte Adapter vollständig unterstützt, die Verwendung dieses Treibers für Syncro CS steht dagegen als Technologievorschau zur Verfügung. Support für diesen Adapter erhalten Sie direkt von LSI (Ihrem Systemintegrator) oder vom Systemanbieter. Benutzer, die Syncro CS auf Red Hat Enterprise Linux 7.1 einsetzen, werden dazu ermutigt, Red Hat und LSI ihr Feedback zu geben. Weitere Informationen über LSI Syncro CS Lösungen finden Sie unter http://www.lsi.com/products/shared-das/pages/default.aspx.

LVM-Programmierschnittstelle

Red Hat Enterprise Linux 7.1 stellt die neue LVM-Programmierschnittstelle als Technologievorschau zur Verfügung. Diese API wird dazu verwendet, um bestimmte Aspekte von LVM abzufragen und zu steuern.
In der lvm2app.h-Header-Datei finden Sie weitere Informationen.

DIF/DIX-Unterstützung

DIF/DIX ist ein neuer Zusatz zum SCSI-Standard und als Technologievorschau in Red Hat Enterprise Linux 7.1 enthalten. DIF/DIX erhöht die Größe des üblicherweise verwendeten 512-Byte-Festplattenblocks von 512 auf 520 Bytes, indem das Data Integrity Field (DIF) hinzugefügt wurde. Das DIF speichert den Prüfsummenwert für den Datenblock, der vom Host Bus Adapter (HBA) berechnet wird, wenn ein Schreibvorgang erfolgt. Das Speichergerät bestätigt anschließend die Prüfsumme und speichert sowohl die Daten als auch die Prüfsumme. Umgekehrt kann die Prüfsumme während eines Lesevorgangs vom Speichergerät und vom empfangenden HBA gelesen werden.
For more information, refer to the section Block Devices with DIF/DIX Enabled in the Storage Administration Guide.

Verbesserte device-mapper-multipath Syntax-Fehlerprüfung und Ausgabe

Das device-mapper-multipath-Tool wurde verbessert, um die multipath.conf-Datei zuverlässiger zu prüfen. Wenn multipath.conf Zeilen enthält, die sich nicht analysieren lassen, so meldet device-mapper-multipath jetzt einen Fehler und die betreffenden Zeilen werden ignoriert, um eine fehlerhafte Analyse zu vermeiden.
Außerdem wurden die folgenden Platzhalterausdrücke für den Befehl multipathd show paths format hinzugefügt:
  • %N und %n für die Fibre Channel World Wide Node Names des Hosts bzw. des Ziels.
  • %R und %r für die Fibre Channel World Wide Port Names des Hosts bzw. des Ziels.
Es ist nun einfacher, Multipaths mit spezifischen Fibre Channel Hosts, Zielen und deren Ports zu verknüpfen, was es Benutzern ermöglicht, ihre Speicherkonfiguration wirksamer zu verwalten.