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4.4. GLOBAL SETTINGS

Auf dem Reiter GLOBAL SETTINGS definieren Sie die Netzwerkdetails für die öffentliche und die private Schnittstelle des primären LVS-Routers.
Der Reiter GLOBAL SETTINGS

Abbildung 4.3. Der Reiter GLOBAL SETTINGS

Die obere Hälfte dieses Reiters konfiguriert die öffentliche und die private Netzwerkschnittstelle des primären LVS-Routers. Diese Schnittstellen wurden bereits in Abschnitt 3.1.1, »Konfigurieren von Netzwerkschnittstellen für Load Balancer Add-On mit NAT« konfiguriert.
Primary server public IP
Geben Sie in diesem Feld die öffentlich routbare, reale IP-Adresse für den primären LVS-Knoten ein.
Primary server private IP
Geben Sie in diesem Feld die reale IP-Adresse für eine alternative Netzwerkschnittstelle auf dem primären LVS-Knoten ein. Diese Adresse wird lediglich als alternativer Kanal zur Übertragung von Heartbeats für den Backup-Router verwendet und muss nicht mit der realen privaten IP-Adresse übereinstimmen, die in Abschnitt 3.1.1, »Konfigurieren von Netzwerkschnittstellen für Load Balancer Add-On mit NAT« zugewiesen wird. Sie können dieses Feld frei lassen, sollten sich jedoch darüber im Klaren sein, dass es in diesem Fall keinen alternativen Heartbeat-Kanal für den Backup-LVS-Router gibt und dies einen Single Point of Failure darstellt.

Anmerkung

Die private IP-Adresse ist nicht notwendig für Konfigurationen mit Direct Routing, da alle realen Server und die LVS-Router dieselbe virtuelle IP-Adresse verwenden und dieselbe IP-Route konfiguriert haben sollten.

Anmerkung

Die private IP-Adresse des primären LVS-Routers kann auf jeder Schnittstelle konfiguriert werden, die TCP/IP akzeptiert, egal ob Ethernet-Adapter oder serieller Port.
TCP Timeout
Geben Sie die Zeit (in Sekunden) an, nach der für eine TCP-Sitzung eine Zeitüberschreitung erfolgt. Der Standardwert ist 0.
TCP Fin Timeout
Geben Sie die Zeit (in Sekunden) an, nach der für eine TCP-Sitzung nach Empfang eines FIN-Pakets eine Zeitüberschreitung erfolgt. Der Standardwert ist 0.
UDP Timeout
Geben Sie die Zeit (in Sekunden) an, nach der für eine UDP-Sitzung eine Zeitüberschreitung erfolgt. Der Standardwert ist 0.
Use network type
Klicken Sie auf die Schaltfläche NAT, um das NAT-Routing auszuwählen.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Direct Routing, um das direkte Routing auszuwählen.
Die nächsten drei Felder beziehen sich auf die virtuelle Netzwerkschnittstelle des NAT-Routers, die das private Netzwerk mit den realen Servern verbinden. Diese Felder haben in einer Konfiguration mit direktem Routing keine Auswirkung.
NAT Router IP
Geben Sie die private Floating-IP in diesem Textfeld ein. Diese Floating-IP sollte als Gateway für die realen Server verwendet werden.
NAT Router netmask
Falls die Floating-IP des NAT-Routers eine spezielle Netzmaske benötigt, wählen Sie diese aus der Auswahlliste.
NAT Router device
Geben Sie in diesem Textfeld den Gerätenamen der Netzwerkschnittstelle für die Floating-IP-Adresse an, z. B. eth1:1.

Anmerkung

Die sollten ein Alias für die Floating-IP-Adresse von NAT zur Ethernet-Schnittstelle, die mit dem privaten Netzwerk verbunden ist, anlegen. In diesem Beispiel ist das private Netzwerk auf der Schnittstelle eth1, somit ist eth1:1 die Floating-IP-Adresse.

Warnung

Sobald Sie diese Seite vervollständigt haben, klicken Sie auf die Schaltfläche ACCEPT, um sicherzustellen, dass keine Änderungen verloren gehen, wenn Sie den nächsten Reiter anklicken.