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32.8. Kickstart-Datei zur Verfügung stellen
Eine Kickstart-Datei muss an einem der folgenden Speicherorte abgelegt werden:
- Auf Wechselmedien wie einer Diskette, einem optischen Datenträger oder einem USB-Stick
- Auf einer Festplatte
- Auf einem Netzwerk
In der Regel wird die Kickstart-Datei auf die Wechselmedien oder die Festplatte kopiert oder im Netzwerk zur Verfügung gestellt. Der netzwerkbasierte Ansatz wird am häufigsten verwendet, da die meisten Kickstart-Installationen auf Netzwerkcomputern durchgeführt werden.
Im Folgenden wird die Frage des Speicherorts der Kickstart-Datei etwas genauer betrachtet.
32.8.1. Erstellen von Kickstart-Boot-Medien
Um eine Kickstart-Installation mithilfe von Wechselmedien durchzuführen, muss die Kickstart-Datei
ks.cfg benannt und auf oberster Verzeichnisebene des Datenträgers abgelegt werden.
Das Starten von Diskette wird in Red Hat Enterprise Linux nicht mehr unterstützt. Installationen müssen CD-ROM- oder Flash-Speichermedien zum Booten verwenden. Die Kickstart-Datei darf jedoch auf einer Diskette gespeichert sein, und muss dann auf oberster Verzeichnisebene liegen und
ks.cfg heißen. Es werden separate Boot-Medien benötigt.
Informationen zur Erstellung von Boot-Medien finden Sie unter Abschnitt 2.2, »Erstellung von minimalen Boot-Medien«.
Um eine auf einem PEN-Laufwerk basierende Flash-Speicher Kickstart-Installation durchzuführen, muss die Kickstart-Datei
ks.cfg benannt und auf oberster Verzeichnisebene des Flash-Speichers abgelegt werden. Erstellen Sie zuerst das Boot-Image, und kopieren Sie anschließend die Datei ks.cfg.
Werfen Sie einen Blick auf Abschnitt 2.2, »Erstellung von minimalen Boot-Medien« für Anweisungen zur Erstellung von Live-USB-Medien unter Verwendung der
rhel-variant-version-architecture-boot.iso Image-Datei, die Sie vom Software & Download-Bereich des Red Hat Kundenportals herunterladen können.
Anmerkung
Das Erstellen von USB-Flash-Laufwerken zum Booten ist möglich, hängt jedoch stark von den BIOS-Einstellungen der System-Hardware ab. Wenden Sie sich an Ihren Hardware-Hersteller, um herauszufinden, ob Ihr System das Booten von alternativen Geräten unterstützt.

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