18.3.2. Installation unter Verwendung von X11

Die direkte Verbindung von einem X11-Client mit einem X11-Server auf Ihrer lokalen Workstation erfordert eine IP-Verbindung von Ihrem System z zu Ihrer Workstation. Falls Netzwerk- und Firewall-Einstellungen eines solche Verbindung verweigern, verwenden Sie stattdessen X11-Weiterleitung oder VNC.
Das grafische Installationsprogramm setzt voraus, dass DNS und Hostname korrekt eingestellt wurden. Weiterhin muss das Linux-Installationsprogramm in der Lage sein, Anwendungen auf Ihrer Anzeige zu öffnen. Sie können dies durch das definieren des Parameters display=workstationname:0.0 in der Parameterdatei gewährleisten, wobei workstationname der Hostname der Client-Workstation ist, die sich mit dem Linux-Image verbindet. Alternativ können Sie die display Umgebungsvariable definieren und den Loader manuell ausführen, nachdem Sie sich via SSH als root eingeloggt haben. Dies startet den Loader automatisch und verhindert das Übergehen der display-Umgebungsvariable.
Um X11-Clients das Öffnen von Anwendungen auf dem X11-Server auf Ihrer Workstation zu gestatten, verwenden Sie den Befehl xauth. Um X11-Authorisations-Cookies mit xauth zu verwalten, müssen Sie sich in das Linux-Installationssystem via SSH als Benutzer root einloggen. Werfen Sie einen Blick auf die xauth-manpage für Details zu xauth und zur Verwaltung von Authorisations-Cookies.
Im Gegensatz zu Einrichtung von X11-Authorisationen mit xauth, können Sie xhost verwenden, um dem Linux-Installationssystem die Verbindung mit dem X11-Server zu gestatten:
xhost +linuxvm
Ersetzen Sie linuxvm mit dem Hostnamen oder der IP-Adresse des Linux-Installationssystems. Dies gestattet linuxvm, Verbindungen mit dem X11-Server herzustellen.
Falls die grafische Installation nicht automatisch beginnt, überprüfen Sie die Einstellung der display=-Variable in der Parameterdatei. Falls Sie eine Installation unter z/VM durchführen, führen Sie die Installation erneut aus, um die neue Parameterdatei auf dem Reader zu laden.