Kapitel 5. Allgemeine Aktualisierungen

redhat-release-server enthält ein Rückfall-Produktzertifikat

In einigen Fällen ist es möglich, Red Hat Enterprise Linux ohne ein entsprechendes Produktzertifikat zu installieren. Um sicherzustellen, dass stets ein Produktzertifikat zur Registrierung vorhanden ist, wird in redhat-release-server nun ein Rückfall-Zertifikat bereitgestellt.

Erhöhte gPXE-Timeout-Werte für Neuversuche

Diese Aktualisierung erhöht die von gPXE verwendeten Werte für die Neuversuch-Timeouts, um mit den RFC 2131 und PXE-Spezifikationen konform zu gehen. Der gesamte Timeout beträgt nun 60 Sekunden.

Bessere Pflegbarkeit für Linux IPL-Code

Eine neue Version des zipl-Bootloaders erleichtert die Implementierung von Fehlerbehebungen und neuen Funktionen im Bootloader.

Verbesserte Leistung des dasdfmt-Dienstprogramms

Die interne Kernel-Handhabung von Formatierungsanfragen wurde neu organisiert und die Nutzung der PAV-Funktion wurde nun aktiviert, um Formatierungsanfragen zu beschleunigen. Diese Funktion beschleunigt die Formatierung großer DASDs, die heutzutage bereits im Einsatz sind, und ist zur Handhabung noch größerer DASDs in der Lage, die in Zukunft erwartet werden.

lscss unterstützt verifizierte Pfadmasken

Das lscss-Dienstprogramm auf IBM System z, das Subchannel-Informationen von sysfs sammelt und anzeigt, zeigt nun bei der Ausgabe von I/O-Geräten verifizierte Pfadmasken an.

Wireshark unterstützt das Lesen von stdin

Bislang konnte Wireshark bei Prozessersetzung mit großen Dateien als Eingabe diese Eingabe nicht richtig dekodieren. Seit der neuesten Version kann Wireshark nun erfolgreich diese Dateien lesen.

Zugriff auf seabios-Bootmenü per Esc-Taste

Auf das Bootmenü in seabios kann nun auch durch Drücken der Esc-Taste zugegriffen werden. Dies ermöglicht den Zugriff auf das Bootmenü auf Systemen wie OS X, auf denen ggf. bestimmte Funktionstasten – darunter F12, die bislang verwendet wurde – abgefangen und für andere Zwecke verwendet werden.

Wireshark unterstützt Nanosekunden-Präzision

Bislang unterstützte Wireshark lediglich Mikrosekunden im pcapng-Format. Seit der neuesten Version unterstützt Wireshark nun die Nanosekunden-Präzision, um genauere Timestamps zu ermöglichen.

lsdasd unterstützt detaillierte Pfadinformationen für DASDs

Das lsdasd-Dienstprogramm, das zum Sammeln und Anzeigen von Informationen über DASD-Geräte auf IBM System z verwendet wird, zeigt nun detaillierte Pfadinformationen wie z. B. installierte und verwendete Pfade.

lsqeth zeigt nun Switch-Port-Attribute an

Das lsqeth-Tool, das auf IBM System z zum Anzeigen von qeth-basierten Netzwerkspeicher-Parametern verwendet wird, umfasst nun Switch-Port-Attribute (angezeigt als switch_attrs) in der Ausgabe.

fdasd unterstützt GPFS-Partitionen

Das fdasd-Dienstprogramm, das zur Verwaltung von Festplattenpartitionen auf ECKD DASDs auf IBM System z verwendet wird, erkennt GPFS nun als unterstützten Partitionstyp.

ppc64-diag überarbeitet auf Version 2.6.7

Das ppc64-diag-Paket wurde aktualisiert auf Upstream-Version 2.6.7, das eine Reihe von Fehlerbehebungen und Verbesserungen gegenüber der vorherigen Version bietet.

Unterstützung für OpenJDK 8 zu JPackage-Dienstprogrammen hinzugefügt

OpenJDK 8 wurde zu RHEL 6.6 hinzugefügt, allerdings konnten System-Java-Applikationen damit nicht laufen, da die Unterstützung für OpenJDK 8 im Paket jpackage-utils fehlte. Dieses Problem wurde nun gelöst und das in RHEL 6.7 enthaltene jpackage-utils-Paket enthält Unterstützung für Systemapplikationen, die mit OpenJDK 8 laufen.

preupgrade-assistant unterstützt verschiedene Modi für Upgrade und Migration

Um die verschiedenen Betriebsmodi des preupg-Befehls zu unterstützen, sind nun zusätzliche Optionen in den Konfigurationsdateien verfügbar. Dies ermöglicht es dem Tool, nur die erforderlichen Daten für den gewählten Betriebsmodus zurückzugeben. Derzeit wird nur der upgrade-Modus unterstützt.